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CD-Besprechung

Naxos 8.554696

1 CD • 75min • 1999

01.01.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 4
Klangqualität:
Klangqualität: 6
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 5

Unüberhörbar sind Pleyels Sinfonien stark von denen seines Lehrers Haydn beeinflußt und in gewisser Weise epigonal, da sie ihrer Zeit – die vorliegenden Stücke entstanden zwischen 1778 und 1786 – immer etwas hinterher waren. Gleichwohl ist stets auch eine eigene Handschrift Pleyels zu erkennen, vor allem in den langsamen Sätzen, die von einem gemütvollen Ton durchzogen sind; und selbst wenn diese Stücke keine wirklich richtungsweisenden Ideen offenbaren, so sind sie doch sehr gut anzuhören.

Dies läßt sich leider nicht von dem Spiel der Capella Istropolitana sagen. Zwar ist im Vergleich zu früheren Aufnahmen nunmehr unter Leitung von Uwe Grodd ein Zuwachs an gestalterischen Ideen zu verzeichnen; die aber werden vom Orchester nur unzureichend realisiert. Das forte klingt übertrieben rabiat, das piano uncharmant, und eine Fülle harmonischer Wendungen, an denen sich gerade Pleyels Stärken zeigen ließen, gehen im allgemeinen Getümmel unter. Schade um die Musik, die kompetentere Anwälte durchaus verdient hätte – wie wär's, Concerto Köln?

Dr. Matthias Hengelbrock [01.01.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Ignaz Pleyel
1Sinfonie C-Dur
2Sinfonie f-Moll
3Sinfonie c-Moll

Interpreten der Einspielung

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