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Meldung vom 29.09.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Deutsches Mozartfest 2020 startet am 9.10.2020 in Augsburg

Ursprüngliches Mai-Programm fast vollständig erhalten

MZRT & BTHVN, Mozart (1756-1791) und Beethoven (1770-1827) sind zwei Ton-Titanen. Beide waren ähnlich alt und werden zusammen mit Haydn zur »Wiener Klassik« gezählt. Obgleich zwischen ihnen musikalische Welten liegen, gehören sie doch untrennbar zusammen: Mozart beginnt damit, herkömmliche musikalische Formen aufzubrechen – und stirbt mit nur 35 Jahren. Wir wissen nicht, wie er die Musik in der durch die Französische Revolution auf den Kopf gestellten Gesellschaft noch verändert hätte. Mozart ist auf eine gewisse Weise ein Unvollendeter. Doch Beethoven geht dessen Weg weiter – und darüber hinaus. Er sprengt alle Fesseln. Er löst sich aus Mozarts Schatten und schafft eine neue, von der ästhetischen Correctness der höfischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts befreite, Musik als unabhängige Kunstform. Und so kommt es, dass bei Streichquartetten, Klaviertrios und -sonaten und vor allem bei Sinfonien heute nicht Mozart als der Maßstab gilt, sondern BTHVN, wie Beethoven seine Werke häufig unterschrieb.

Verbindendes und Trennendes

Das Deutsche Mozartfest 2020 begibt sich unter dem Titel MZRT & BTHVN auf die Suche nach Verbindungen, Trennlinien und Übergängen zwischen Mozart und Beethoven. Es macht Geschichte hörbar und die miteinander verwobene Entwicklung der Gamechanger erlebbar: Vom frühen zum späten Mozart, vom jungen zum betagten Beethoven und mit Querverweisen in den akustischen Kosmos ihrer Zeit. Nicht fehlen dürfen dabei ikonische Werke wie Mozarts Requiem und die Beethoven-Sinfonien 5 und 6 – jeweils gespielt vom »Orchestra in Residence« der Mozartstadt, Akamus (Akademie für Alte Musik Berlin). Das von Mythen umrankte Requiem wird in einer neuen Ergänzung von Howard Arman, dem künstlerischen Leiter des Chors des Bayerischen Rundfunks, zu hören sein. Rund 15 Jahre hat Arman an seiner Vollendung des Requiems gearbeitet, die im Januar 2020 Premiere hatte und beim Mozartfest erst zum zweiten Mal gespielt wird. Die Beethoven-Sinfonien sind jeweils zu hören im Dialog mit musikalischen Vorbildern.

Mozart-Sinfonien mit verschiedenen Orchestern

Mozarts letzte vier Sinfonien sind sein instrumentales Vermächtnis. In den Mozartfesten 2020 und 2021 erklingen alle vier Werke, gespielt von unterschiedlichen Orchestern. Den Auftakt des Zyklus machen beim diesjährigen Festival die Prager Sinfonie und die Jupiter Sinfonie. Der Pianist Lars Vogt spielt mit der Hammerklaviersonate von Beethoven einen Meilenstein der Musikgeschichte. Die etablierte Kammermusikreihe »Freistil« von und mit Sarah Christian (Violine) und Maximilian Hornung (Cello) lädt zu einer akustischen Zeitreise ein, bei der Mozart und Beethoven musikalisch miteinander verschmelzen. Weitere Gäste beim Mozartfest 2020 sind Thomas Zehetmair (Violine) mit dem Stuttgarter Kammerorchester und die Bayerische Kammerphilharmonie kommt mit der Beethoven-Botschafterin des Bayerischen Rundfunks, der Pianistin Sophie Pacini. Weitere Informationen zum Programm unter www.mozartstadt.de

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