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Meldung vom 15.01.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Schließung der Sächsischen Staatstheater bis 31.03.2021

Ersatzspielplan für April bis Juli 2021 in Vorbereitung

Wie das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bekanntgegeben hat, verlängert sich die Schließung der Sächsischen Staatstheater Dresden pandemiebedingt bis einschließlich 31. März 2021. In Folge dessen werden die für die restliche Spielzeit 2020/21 bereits angekündigten Vorstellungen in der Semperoper Dresden abgesagt und durch einen Ersatzspielplan ersetzt. Die Semperoper gibt das neue Programm für den Zeitraum April bis Juli 2021 rechtzeitig zum aktuell avisierten Spielbeginn, den 1. April 2021, bekannt. Inwieweit und in welcher Form die ursprünglich angekündigten Premieren und Vorstellungen in den Ersatzspielplan aufgenommen werden können, entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Semperoper Dresden plant verbleibende Spielzeit neu

»Für alle, die die ansteigenden Infektionszahlen hier in Sachsen und die Auswirkungen der sich ausbreitenden Pandemie auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens überall auf der Welt in Sorge mitverfolgen, kam die Entscheidung zur Verlängerung der Schließung nicht überraschend«, so der Intendant der Sächsischen Staatsoper, Peter Theiler. »Die Gesundheit und die Eindämmung der Pandemie hat jetzt oberste Priorität. Dementsprechend ist es ein Gebot der Vernunft, sich gesellschaftlich verantwortungsvoll zu zeigen und als staatlicher Kulturbetrieb die Entscheidung solidarisch mitzutragen. Für uns, die Semperoper Dresden und die Sächsische Staatskapelle Dresden, bedeutet dies, sich umso verstärkt flexibel und planerisch neu zu orientieren und sich mit positivem Elan auf die Gestaltung der verbleibenden Spielzeit zu konzentrieren. Leider werden wir in dieser Spielzeit die geplanten Vorstellungen wie ursprünglich geplant nicht realisieren können. Aber wir werden die Planungssicherheit und Organisationsperspektive, die der auf Anfang April verschobene Spielbeginn jetzt bietet, konstruktiv nutzen, um unserem Publikum so schnell wie möglich einen dem künstlerischen Niveau der Semperoper adäquaten Ersatzspielplan für die Monate April bis Juli 2021 präsentieren zu können.«

Rückerstattung bereits erworbener Karten

Bereits erworbene Karten für alle abgesagten Veranstaltungen werden rückerstattet. Auf ihrer Homepage veröffentlicht die Semperoper Dresden weiterhin Hinweise zur Rücknahme bereits gekaufter Tickets und sukzessive neue Informationen bezüglich der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Alle Informationen sowie das Rückerstattungsformular für bereits erworbene Tickets sind zu finden unter semperoper.de/ticketrueckgabe oder beim Besucherservice telefonisch zu erfragen unter +49 (0)351 4911 705 sowie per E-Mail unter bestellung@semperoper.de.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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