Salzburger Festspiele 2021 beginnen
Zur Eröffnung kann das City of Birmingham Orchestra nicht einreisen
Die Salzburger Festspiele, die heute mit der „Ouverture spirituelle‟ eröffnet werden und bis zum 31. August in 168 Veranstaltungen Oper, Konzerte, Solistenabende und Schauspiel bieten, mussten kurzfristig für das City of Birmingham Orchestra Ersatz finden, denn aufgrund der coronabedingten Quarantäne-Verordnungen konnte das britische Orchester nicht einreisen. Die Dirigentin Mirga Grazinyté-Tyla wird Brittens War Requiem nun mit Musikern des Mahler Jugendorchesters und des ORF Radio-Sinfonieorchesters sowie dem Wiener Singverein aufführen (18. Juli, 19 Uhr Felsenreitschule). Das gleiche Problem hat dazu geführt, dass am Folgetag, dem 19. Juli um 20.30 Uhr in der Kollegienkirche das Ensemble Cinquecento für das Vokalensemble The Tallis Scholars einspringt. Aufgeführt wird, wie geplant die Missa L'homme armé von Josquin Deprez, dessen 500. Todestag in diesem Jahr beganngen wird, ergänzt durch weitere L'home armé-Vertonungen.
Der für den 9. Augustst 2021 geplante Liederabend mit Asmik Grigorian, die als Chrysothemis in drei Elektra-Aufführungen zu erleben sein wird und Markus Hinterhäuser wird auf 2022 verschoben. Reisebeschränkungen während des Lockdowns haben dazu geführt, dass ein gewissenhafte Vorbereitung auf den Liederabend nicht möglich war. Eine Ersatzveranstaltung im Haus für Mozart gibt es leider nicht, bereits erworbende Karten werden den Kartenkäufer zurückerstattet.
Opern – „Jedermann" – Orchesterkonzerte
Das Opernprogramm der Salzburger Festspiele enthält in diesem Jahr zwei Neuproduktionen, nämlich Mozarts Don Giovanni in der Regie von Romeo Castellucci und der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis und Intolleranza 1960 von Luigi Nono. Wiederaufnahmen sind Elektra von Richard Strauss mit Franz Welser-Möst am Pult, Händels Il Trionfo del Tempo de del Disinganno mit Cecilia Bartoli und Regula Mühlemann, Mozarts Così fan tutte mit dem Team Christof Loy (Regie und Joanna Mallwitz Leitung), Puccinis Tosca (mit Anna Netrebko), Morton Feldmans Neither und Hector Berlioz' La Damnation de Faust als konzertante Aufführung am 22. August mit Alain Altinoglu am Pult und Elina Garanča als Marguerite und Charles Castronovo als Faust.
Eine Neuinszenierung hat auch der Jedermann erfahren, den Michael Sturminger mit Lars Eidinger in der Titelrolle und Verena Altenberger als Buhlschaft inszeniert, dazu kommen vier Neuinszenierungen im Schauspielprogramm, darunter Friedrich Schillers Maria Stuart in der Regie von Martin Kušej, jetzt Burgtheaterchef und ehemaliger Schauspieldirekter der Salzburger Festspiele.
Große Orchester und Dirigenten bieten ein umfangreiches Programm, darunter die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann und Riccardo Muti, das Chicago Symphony Orchestra ebenfalls mit Riccardo Muti, musicAeterna und Teodor Currentzis, das West-Eastern Divan Orchestra und Daniel Barenboim und die Berliner Philharmoniker mit Kirill Petrenko. Karten und weitere Programminformationen unter www.salzburgerfestspiele.at/karten/kalender
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