Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 17.07.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Premiere von "Idomeneo" bei den Münchner Opernfestspielen

Constantinos Carydis dirigiert die Oper, die in München uraufgeführt wurde

Wolfgang Amadeus Mozarts Idomeneo feiert am 19. Juli 2021 um 18.00 Uhr im Prinzregententheater im Rahmen der diesjährigen Münchner Opernfestspiele Premiere. Am Dirigentenpult steht Constantinos Carydis. In der Inszenierung von Antú Romero Nunes ist Matthew Polenzani in der Rolle des Idomeneo zu erleben. Emily D'Angelo (Idamante), Hanna-Elisabeth Müller (Elettra) sowie Olga Kulchynska (Ilia) und Martin Mitterrutzner (Arbace) geben ihre Rollendebüts im Rahmen dieser Neuproduktion. Die Vorstellung am 24. Juli wird live auf STAATSOPER.TV und auf BR-Klassik übertragen.

Antiker Stoff - junger Komponist

Am 29. Januar 1781 war das Münchner Cuvilliés-Theater Schauplatz einer besonderen Uraufführung: Auf dem Programm stand Idomeneo. Für das 25-jährige Salzburger Junggenie Wolfgang Amadeus Mozart war die Oper ein Meilenstein in seinem künstlerischen Schaffen. Er entwickelte eine Musiksprache, die in ihrer Klangfarbe und mit ihren musikalischen Formen hervorstach. Auch der antike Stoff um den kretischen König, der nach dem trojanischen Krieg wieder in seine Heimat zurückkehrt, war in seiner archaischen Wucht einzigartig. Mozart übersetzte die Handlung in eine aufklärerisch-humane Wendung. Der Konflikt Idomeneos, der dem Meeresgott versprochen hatte, den ersten Menschen auf Kreta zu opfern, dem er begegnet, löst Mozart die Oper auf unerwartete Weise. Idomeneo begegnet seinem Sohn Idamante, der folglich als Menschenopfer sein Leben lassen müsste. Zwischen Verzweiflung, Schmerz und der Erkenntnis der Unausweichlichkeit des Schicksals bahnt sich ein versöhnlicher Weg an: Idomeneo verzichtet auf seine Macht, der Gott wiederum auf sein Opfer. Mozarts Blick auf politische und göttliche Macht galt als bahnbrechend zur damaligen Zeit.

Der Regisseur Antú Romero Nunes – inzwischen Schauspieldirektor am Theater Basel – inszeniert nach Guillaume Tell (2015) und Les Vêpres siciliennes (2018) – das dritte Mal an der Bayerischen Staatsoper. Seine bildmächtige Regiesprache verlebendigt die monumentalen Skulpturen der Bühnenbildnerin Phyllida Barlows. Bildende Kunst wird zur bewegten und belebten Bühne und holt den antiken Stoff in die Gegenwart.

Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts Idomeneo

Mo, 19. Juli 2021, 18.00 Uhr Prinzregententheater, weitere Vorstellungen am 22., 24., und 26. Juli, jeweils 18.00 Uhr im Prinzregententheater.

Weitere Meldungen vom 17.07.2021

[17.07.2021] Salzburger Festspiele 2021 beginnen

Zur Eröffnung kann das City of Birmingham Orchestra nicht einreisen

[17.07.2021] Premiere von "Idomeneo" bei den Münchner Opernfestspielen

Constantinos Carydis dirigiert die Oper, die in München uraufgeführt wurde

[17.07.2021] Jubiläumsgala - 25 Jahre Immling Festival

Weitere Kartenkontingente sind die größere Publikumskapazität verfügbar

[17.07.2021] SWR Vokalensemble: Rückkehr auf die Bühne

Mit Konzerten in Stuttgart, Koblenz und Konstanz singt das SWR Vokalensemble vor Publikum

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige