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Meldung vom 08.12.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

„Klang der Sterne – glänzender Barock und skandinavische Unendlichkeit“

Der UNICHOR Düsseldorf vereint in seinem diesjährigen Programm Werke von Vivaldi und Bach mit zeitgenössischen Kompositionen

Der UNICHOR Düsseldorf vereint in seinem diesjährigen Programm „Klang der Sterne – glänzender Barock und skandinavische Unendlichkeit“ Werke von Vivaldi und Bach mit zeitgenössischen Kompositionen. Mit dabei: Eine seltene Glasharmonika. Der Eintritt ist frei.

Das Programm „Klang der Sterne – glänzender Barock und skandinavische Unendlichkeit" ist ein vielseitiges Konzert mit Werken von den barocken Meistern Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach sowie zeitgenössischen skandinavischen Kompositionen. Teile aus Bachs Weihnachtsoratorium und eine Bearbeitung des eiskalten Winters aus Vivaldis berühmten Violinkonzert Die vier Jahreszeiten werden gepaart mit Kompositionen für Chor a cappella von Karl-Erik Svedlund, Knut Nystedt, Pärt Uusberg und Ēriks Ešenvalds.

Die Gegenüberstellung von bekannteren barocken Werken und nordischen Chorsätzen, die Emotionen rund um den Sternenhimmel und seine Bedeutung für uns besingen, zeigt uns den Stern als Trostspender in der dunklen, kalten Nacht und lässt Hoffnung durchschimmern.

Konzert-Highlight: Im letzten Stück wird eine Glasharmonika spielen!

Das sehr seltene Instrument wird weltweit von circa 20 Leute professionell gespielt. Das Reibe-Idiophon wurde 1761 von Benjamin Franklin entwickelt und besetzte in der Geschichte der Musik eine hervorragende Stellung, heute ist es jedoch weitgehend vergessen. Zur Tonerzeugung dienen verschieden große, ineinandergeschobene Glasglocken, die auf einer gemeinsamen waagerechten Achse lagern, die durch ein Pedal in Rotation versetzt wird. Gespielt wird die Glasharmonika durch das Berühren der Glockenränder mit einem feuchten Finger. Der Tonumfang der chromatisch gestimmten Glasharmonika beträgt zweieinhalb bis vier Oktaven. Eine Variante ist die Klavierharmonika, die mit einer Tastatur und einer Mechanik zum Streichen der Gläser ausgestattet ist.

Termine

Solisten

Über den UNICHOR

Der 1989 gegründete Chor ist ein fester Bestandteil des Düsseldorfer Kulturlebens und seiner Universität und fühlt sich gleichermaßen geistlicher wie weltlicher Musik verpflichtet. Sein fünf Jahrhunderte umfassendes Repertoire ebenso wie seine variable Größe etablieren sein einzigartiges Profil in der Düsseldorfer Chorlandschaft. Gemeinsam mit dem Universitätsorchester der HHU konzertiert der UNICHOR regelmäßig in der Düsseldorfer Tonhalle, wobei dort vor allem große, teils oratorische Werke aufgeführt werden. Auch die Pflege der A-cappella-Literatur ist ein unverzichtbarer Teil der Gesangskultur des UNICHORs.

Über die Dirigentin Silke Löhr

Silke Löhr, akademische Musikdirektorin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Dirigentin des Universitätsorchesters und des UNICHORs, studierte zunächst Musik und Mathematik in Köln, anschließend Orchesterleitung in Utrecht (Niederlande). Dort legte sie nach dem Examen mit Auszeichnung auch ihr Konzertexamen ab. Sie ergänzte ihre Ausbildung durch Meisterkurse u.a. bei Kurt Masur, Peter Eötvös, Jorma Panula, Helmuth Rilling und Eric Ericson. Außerdem erhielt sie Unterricht bei Sir Simon Rattle und wurde durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats gefördert. Von 2003 bis 2005 war Silke Löhr Assistentin des Radio Filharmonisch Orkest Holland beim niederländischen Rundfunk in Hilversum. Bei den Bergischen Symphonikern leitete sie als Stipendiatin der Orchesterakademie in der Spielzeit 1999/2000 zahlreiche Konzerte. 1999 hat ihr das Land NRW den Förderpreis für Musik verliehen. Dirigierverpflichtungen führten Silke Löhr u.a. zu den Düsseldorfer Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Radio Kamerorkest und Radio Symfonie Orkest des Niederländischen Rundfunks, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, der musikfabrik NRW, an das Oldenburgische Staatstheater und die Komische Oper Berlin. 2022 wurde Silke Löhr von der Zentralen Gleichstellungsbeauftragen der Heinrich-Heine-Universität mit dem Titel „Heine-Mensch“ ausgezeichnet, der besonderes Engagement für Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit würdigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.unichor.hhu.de.

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