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Meldung vom 08.12.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Düsseldorfer Symphoniker: Ein Zeichen für den Klimaschutz

Dirigent Adam Fischer pflanzte einen Baum an der Tonhalle

Die Düsseldorfer Symphoniker und ihr Principal Conductor Adam Fischer nehmen die Sternzeichen-Konzerte am 9., 11. und 12. Dezember 2022 in der Tonhalle Düsseldorf zum Anlass, um ihren Einsatz für Klima- und Umweltschutz hör- und sichtbar zu machen. Auf dem Programm stehen Haydns Jahreszeiten – wohl kaum ein anderes Werk eignet sich besser für ein Klimakonzert. Die Konzerte werden von zahlreichen „grünen Aktionen“ begleitet. Am 7. Dezember pflanzte Adam Fischer im Hofgarten in unmittelbarer Nähe zur Tonhalle einen Baum.

Der Dirigent hält den Schutz der Umwelt für die wohl größte Herausforderung unserer Zeit: „Seit Jahrtausenden hat es in unseren Breitengraden Jahreszeiten gegeben, Joseph Haydn beschreibt sie als einen ewigen Kreislauf. Das etwas, das für die Ewigkeit Bestand zu haben schien, jetzt zu verloren gehen droht, ist furchtbar. Wir müssen alles dafür tun, dass auch die kommenden Generationen noch Jahreszeiten erleben werden, wir dürfen die Natur nicht zerstören!“

Dramatische Auswirkungen des Klimawandels

Der Klimawandel bringt den ewigen Kreislauf ins Wanken, durch die Erderwärmung verschieben sich die Jahreszeiten. Frühling, Sommer und Herbst beginnen immer früher, Winter werden immer kürzer – mit teils dramatischen Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt. Die „Rettung der Jahreszeiten“ ist daher ein erklärtes Ziel des Klimaschutzes. „Ich pflanze diesen Baum nicht, um mein ‚grünes Gewissen‘ zu beruhigen“, gab Adam Fischer zu verstehen. „Vielmehr hoffe ich, dass die Aktion als Symbol dafür verstanden wird, was jeder und jede persönlich für den Klimaschutz tun könnte. Wir dürfen nicht erwarten, dass andere für uns die Umwelt retten werden, ebenso wenig dürfen wir untätig bleiben, nur weil nicht weltweit alle an einem Strang ziehen. Unsere Konzerte mit Haydns ‚Jahreszeiten‘ könnten einen Anlass bieten, die eigene Haltung auf den Prüfstand zu stellen.“

Anstoß für die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks

Komponist Joseph Haydn wuchs selbst auf dem Dorf auf, erlebte von klein auf die Symbiose von Mensch und Natur im Wechsel der Jahreszeiten und unter dem Einfluss des Wetters. Als er Ende des 18. Jahrhunderts nach England reiste, fiel dies mit den Anfängen der Industrialisierung zusammen.

Adam Fischer: „Haydns ‚Jahreszeiten‘ entstanden in der Zeit, in der der ‚Sündenfall‘ der Menschheit begonnen hat. Bis zum Beginn der Industrialisierung war die CO2-Konzentration in der Atmosphäre nahezu konstant. Seitdem steigt sie beständig. Mit unserem Konzert möchten wir einen Anstoß dazu geben, etwas für den Umweltschutz zu tun und darüber nachzudenken, wie man den eigenen ökologischen Fußabdruck reduzieren kann.“

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