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Meldung vom 11.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Dayner Tafur-Díaz gewinnt Siemens Conductor Scholarship

Dies beinhaltet die Zusammenarbeit mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Der diesjährige Empfänger des Siemens Conductors Scholarships wurde am 9. Juni im Hermann-Wolff-Saal der Philharmonie Berlin ermittelt: Dayner Tafur-Díaz konnte sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Der 26-jährige Dirigent aus Peru überzeugte die Jury durch seine „besondere musikalische Auffassungsgabe und Ausdrucksfähigkeit in seiner Arbeit mit dem Orchester.“ Wer als Dirigentin oder Dirigent im internationalen Kontext nachhaltige Erfolge verzeichnen möchte, benötigt eine herausragende Begabung, unstillbaren Ehrgeiz, viel Durchhaltevermögen – und natürlich auch Unterstützung. Aus diesem Grund haben das Siemens Arts Program und die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker nun bereits zum zweiten Mal das Siemens Conductors Scholarship vergeben.

Mitarbeit an den Projekten der Karajan-Akademie

Das Dirigierstipendium beinhaltet neben einer Mitarbeit an Konzertprojekten der Karajan-Akademie die projektbasierte Assistenz des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko sowie weiterer Gastdirigenten: In der kommenden Saison erwarten Dayner Tafur-Díaz u.a. die Mitwirkung an Proben und Konzerten mit Ivan Repušić und Artist in Residence 2024/25 der Berliner Philharmoniker Seong Jin Cho. Im Rahmen eines Carte blanche-Konzertes der Karajan-Akademie erhält Dayner Tafur-Díaz außerdem die Gelegenheit, sich dem Berliner Publikum vorzustellen.

Sorgfältiges Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren wurde in zwei Schritten durchgeführt: Nach der Sichtung von 69 ausgewählten Bewerbungen haben das Siemens Arts Program und die Karajan-Akademie drei Finalisten zu einer Probenarbeit mit einem Kammerorchester aus Mitgliedern der Karajan-Akademie und einem anschließenden Gespräch eingeladen. In der Jury saßen Andrea Zietzschmann (Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker), Eva-Maria Tomasi (Orchestervorstand und Mitglied der 2. Violinen der Berliner Philharmoniker), Stefan Dohr (Orchestervorstand und Solo-Hornist der Berliner Philharmoniker), Stefan Schweigert (Solo-Fagottist der Berliner Philharmoniker) und Simon Rössler (Geschäftsführer der Karajan-Akademie und Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker) sowie der künstlerische Leiter des Siemens Arts Program, Stephan Frucht.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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