Dora Pejačević (1885-1923), den der Dokumentarfilmer Tim van Beveren und die Pianistin Kyra Steckeweh produziert haben, wird mit dem "Opus Klassik 2024" als beste audiovisuelle Produktion ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 12./13. Oktober 2024 in Berlin statt und die Veranstaltung am 13. Oktober im Konzerthaus Berlin wird vom ZDF übertragen.">

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Meldung vom 26.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Auszeichnung für den Film "Dora - Flucht in die Musik"

"Opus Klassik" als beste audiovisuelle Produktion

Der Film "Dora - Flucht in die Musik" über die Komponistin Dora Pejačević (1885-1923), den der Dokumentarfilmer Tim van Beveren und die Pianistin Kyra Steckeweh produziert haben, wird mit dem "Opus Klassik 2024" als beste audiovisuelle Produktion ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 12./13. Oktober 2024 in Berlin statt und die Veranstaltung am 13. Oktober im Konzerthaus Berlin wird vom ZDF übertragen.

Originelle und vielschichtige Musik

Thema des Films ist das faszinierende Leben der Komponistin Dora Pejačević, die als Comtesse in Budapest geboren wurde. Ihr musikalisches Talent wurde schon früh erkannt und gefördert – Sprachen, Musik, Kunst und Literatur umgaben sie in ihrem weltoffenen Elternhaus. Ihre musikalische Ausbildung konnte sie in Dresden und München vervollkommnen, ihr Œuvre umfasst Klavier- und Kammermusik, Lieder und Orchesterwerke. Die Uraufführung ihrer viersätzigen Sinfonie in fis-Moll fand 1918 im Großen Saal des Wiener Musikvereins statt – ein Meilenstein in der Karriere der jungen Komponistin. 1920 erfolgte in Dresden die Aufführung durch die Dresdner Philharmonie. Die Pläne für eine Aufführung des Werkes im Leipziger Gewandhaus waren 1922 bereits weit gediehen, Dirigent Arthur Nikisch, einer der berühmtesten Dirigenten der damaligen Zeit und Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, hatte sich dafür eingesetzt. Zu dieser Aufführung kam es durch den unerwarteten Tod des Dirigenten allerdings nicht mehr. Das Leben der Komponistin nahm eine tragische Wendung: Ein Jahr später starb Dora Pejačević im Alter von nur 37 Jahren nach der Geburt ihres ersten Kindes an Nierenversagen am 5. März 1923 in München. Ihre originelle und vielschichtige Musik geriet in den turbulenten und wirtschaftlich schwierigen Jahren nach ihrem Tod in Vergessenheit, sie wird mittlerweile von Musikern und Tonträgerproduzenten wiederentdeckt und findet ein neues Publikum.

Eine Übersicht der bei www.klassik-heute.de erschienenen CD-Besprechungen finden Sie auf diesen Seiten unter Komponisten http://www.klassik-heute.de/4daction/www_komponist?id=45633&disko

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