Innsbrucker Festwochen der Alten Musik: Drei Opernentdeckungen
Werke von Geminiano Giacomelli, Christoph Graupner und Georg Friedrich Händel
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik gehen dieses Jahr unter einem neuen künstlerischen Leitungsteam mit drei spannenden Entdeckungen aus der Welt der Barockoper an den Start: Cesare in Egitto von Geminiano Giacomelli, Dido, Königin von Carthago von Christoph Graupner und Georg Friedrich Händels Arianna in Creta. Ausführende sind der neue Musikalische Leiter der Innsbrucker Festwochen Ottavio Dantone mit der Accademia Bizantina als Orchester in Residence, Andrea Marcon und das La Cetra Barockorchester sowie Angelo Michele Errico, der das Barockorchester:Jung leitet. Außerdem zu erleben sind internationale Gesangsgrößen wie Arianna Vendittelli, Robin Johannsen und viele Preisträgerinnen und Preisträgr des renommierten Wettbewerb „Pietro Antonio Cesti“.
Giacomellis Erfolgsoper
Uraufgeführt wurde Geminiano Giacomellis Cesare in Egitto 1737 in Graz, wo Giacomelli einige Monate als „diretto degli spettacoli“ verbrachte. Dieser Umstand spiegelt das Bestreben der Festwochen wider, das musikalische Repertoire durch Komponisten und Werke zu bereichern, deren Schaffen und Entstehung eng mit der österreichischen Musikgeschichte verbunden sind. Das Werk, das Ottavio Danone gemeinsam mit der Accademia Bizantina zur Aufführung bringt, ist seine erste szenische Produktion als Musikalischer Leiter der Innsbrucker Festwochen. Leo Muscatos Inszenierung stellt die weiblichen Figuren in den Mittelpunkt und wird von einem Ensemble international renommierter Solisten rund um Arianna Vendittelli, Emőke Baráth und Margherita Maria Sala interpretiert. Aufführungstermine: 7., 9. und 11. August.
Opernrarität von Graupner
Die Oper Dido, Königin von Carthago von Christoph Graupner wurde 1707 im Hamburger Opernhaus am Gänsemarkt uraufgeführt. Die Titelrolle in der Inszenierung von Deda Cristina Colonna übernimmt die vielgefragte US-amerikanische Sopranistin Robin Johannsen. An ihrer Seite brilliert Alicia Amo in der Rolle ihrer Schwester Anna. Andrea Marcon dirigiert das renommierte La Cetra Barockorchester. Aufführungstermine: 25. und 27. August.
Selten aufgeführte Händel-Oper
Bei der Barockoper:Jung wirken traditionell die Preisträgerinnen und Preisträgrer des Wettbewerbs „Pietro Antonio Cesti“ mit. In diesem Jahr sind es die Gewinnerin von 2023, Mathilde Ortscheidt, der drittplatzierte Giacomo Nanni und die Nachwuchspreisgewinnerin Neima Fischer, die in der Oper Arianna in Creta von Georg Friedrich Händel zu erleben sind. Dirigent Angelo Michele Errico leitet das Barockorchester:Jung, für die Regie zeichnet Stephen Taylor verantwortlich.
- Geminiano Giacomellis Cesare in Egitto
- 7., 9. und 11. August im Tiroler Landestheater
- Ottavio Dantone | Musikalische Leitung
- Christoph Graupners Dido, Königin von Carthago
- 25. und 27. August im Tiroler Landestheater
- Andrea Marcon | Musikalische Leitung
- Georg Friedrich Händels Arianna in Creta
- 17., 19., 20. und 22. August im Haus der Musik Innsbruck
- Angelo Michele Errico | Musikalische Leitung
Das vollständige Programm der Festwochen 2024 unter www.instagram.com/innsbrucker_festwochen/
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