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Meldung vom 07.11.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ein neues Jugendsinfonieorchester formiert sich

Gründungskonzert der Jungen Kapelle Karlsruhe am 10.11.2024

Die Badische Staatskapelle hat sich mit anderen Karlsruher Institutionen zusammengeschlossen, um mit vereinten Kräften den musikalischen Nachwuchs zu fördern, und begründet in einem festlichen Konzert einen neuen Klangkörper: Die Junge Kapelle Karlsruhe. Das Gründungskonzert markiert den Beginn einer Partnerschaft der Jugendorchester des Helmholtz-Gymnasiums und des Badischen KONServatoriums mit der Badischen Staatskapelle. Auf dem Programm stehen Werke von Edvard Grieg, Edward Elgar, Jean Sibelius und Niels W. Gade, die musikalische Leitung dieses besonderen Konzertes liegt in den Händen von Georg Fritzsch.

Zusammenarbeit von Jugendorchester und Berufsorchester

Unter dem Dach der Jeunesses Musicales Deutschland e.V. wird daher eine tutti pro-Patenschaft zwischen dem Berufsorchester Badische Staatskapelle und den Orchestern von Helmholtz-Gymnasium und Badischem KONServatorium begründet. Die Idee der gemeinsamen Initiative der Jeunesses Musicales Deutschland, von unisono – Deutsche Musik- und Orchestervereinigung und dem Verband deutscher Musikschulen ist es, Jugend- und Berufsorchester zusammenzubringen, junge Menschen in ihrem Können ernst zu nehmen und sie für das Orchesterspiel zu motivieren. Umgekehrt setzen die Begeisterungsfähigkeit und Hingabe der jungen Musiker:innen immer wieder Impulse für die Berufsmusiker:innen. Im Zuge dessen wurde die Junge Kapelle Karlsruhe als exquisites Jugendsinfonieorchester gegründet, das in der Zukunft möglicherweise auch mit mehreren Ensembles auftritt.

Engagierte Nachwuchsförderung

Schirmherr des Projekts ist der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup, der sich über die Gründung des neuen Klangkörpers freut: „362 Jahre nach Gründung der Badischen Staatskapelle bekommt Karlsruhe nun die Junge Kapelle Karlsruhe. Sie trägt die Botschaft, mit vereinten Kräften den musikalischen Nachwuchs zu fördern, nun strahlend nach außen. Pate für die Musizierenden des Helmholtz-Gymnasiums und des Badischen Konservatoriums steht dabei eines der ältesten Orchester der Welt: unsere Badische Staatskapelle.“

Mit Abschluss dieser Patenschaft verpflichten sich die Ensembles zu einer regelmäßigen und dauerhaften ideellen Zusammenarbeit. In der unmittelbaren Begegnung der Mitglieder liegt die Chance auf eine gewinnbringende Nachwuchsarbeit. Mindestbedingungen für das Projekt mit musikalischem Bildungscharakter sind etwa die Möglichkeit für die jungen Musiker:innen, als Zuhörer:innen und Beobachter:innen Proben der Staatskapelle beizuwohnen, oder die Mentor:innenschaft der Mitglieder des Berufsorchesters wie z.B. Leitung von Registerproben oder fachlicher Beratung zu Ausbildung, Instrumenten etc.

Intensive Vorbereitungsarbeit

In Konzertprojekten soll die Zusammenarbeit auch für das Publikum erlebbar werden. Sie sind eine wunderbare Möglichkeit für Jugendsinfonieorchester, sich Werke zu erobern, die alleine vielleicht nicht zu schaffen wären. In Vorbereitung des Gründungskonzerts fand im Oktober unter Betreuung von Mitgliedern der Staatskapelle ein gemeinsames Probenwochenende mit rund 230 Jugendlichen in der Nancyhalle statt – inklusive Stimm- und Ensembleproben, einem Dirigierkurs mit GMD Georg Fritzsch und gemeinsamen Proben des gesamten Orchesters. Dafür haben die Mitglieder der Staatskapelle viel zusätzliches Engagement gezeigt, wie der Orchestervorstand verrät: „Die ganze Vorbereitung war für uns ein enormer Aufwand, aber es macht uns glücklich zu sehen, dass er sich gelohnt hat und alle an einem Strang ziehen. Wir haben schon viel erreicht und freuen uns auf ein tolles Gründungskonzert!“

Junge Kapelle Karlsruhe - Gründungskonzert

Sonntag, 10.11.2024 Badische Staatstheater Karlsruhe, Großes Haus

18 – ca. 19:30 Uhr, keine Pause

Tickets und weitere Informationen unter www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/3688/

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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