Carl Maria von Weber
New Discoveries - Concertante Works & Arias
cpo 555 749-2
1 CD • 62min • 2025, 2026
28.10.2026 • 8 9 8
Carl Maria von Weber verdankt seinen Ruhm vor allem dem Freischütz. Das diesjährige Jubiläum – Weber starb vor 200 Jahren, am 5. Juni 1826 – bietet Anlass für eine Wiederentdeckung seiner Instrumentalmusik, die neben seinen Opernerfolgen in den Hintergrund rückte. Ein Beitrag dazu leistet das Münchner Rundfunkorchester und der Dirigent Johannes Moesus, die Teile von Webers selten aufgeführten Frühwerks eingespielt haben. Als Solisten sind die Cellistin Maria Zaitseva, der Bratschist Diyang Mei und die Sopranistin Elena Harsányi mit dabei. Die Musik entstand in Webers frühen Jahren, die von großer Rastlosigkeit geprägt waren. Der Knabe zog mit der wandernden Theatergruppe seines Vaters umher, der für ihn Wunderkind-Ambitionen hegte. Mit 17 Jahren wurde Weber kurzzeitig Kapellmeister am Breslauer Theater, ging dann als Sekretär nach Stuttgart und begann schließlich seine „Reisejahre“ als freischaffender Musiker.
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York Bowen • William Walton
Bratschenkonzerte • Viola Concertos
SWRmusic SWR19158CD
1 CD • 64min • 2024
25.10.2024 • 9 9 10
Das 20. und bisherige 21. Jahrhundert brachten uns recht viele hochinteressante und natürlich technisch ungemein herausfordernde Konzerte für Bratsche & Orchester, von denen sich auch einige stets im Repertoire gehalten haben. Zwischen 1900 und 1910 sah dies noch anders aus, so dass damals etwa ein Virtuose wie Lionel Tertis schon international bei Komponisten um ein Werk für sein Instrument anklopfen musste. Die hier von der Deutschen Radiophilharmonie (Saarbrücken & Kaiserslautern) unter Brett Dean eingespielten Violakonzerte von York Bowen (1884–1961) und William Walton (1902–1983) entstanden beide für Tertis.
Viola à L'École de Paris
Martinů • Tcherepnin • Harsányi • Tansman • Mihalovici
CAvi-music 8553028
1 CD • 72min • 2019
31.12.2022 • 10 10 10
Wie aufregend, wenn der ARD-Preisträger 2018 und seit Februar 2022 erster Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker, Diyang Mei, mit dem wohl besten deutschen Kammer-Pianisten und Repertoire-Enzyklopäden Oliver Triendl ein Album mit Stücken erarbeitet, die bisher wohl kaum einer je im Konzertsaal gehört hat. Nämlich Werke von osteuropäischen Komponisten, die in den 1890er Jahren geboren wurden und später zu Wahl-Parisern wurden.
