Manchem mag Conrad Ansorge (1862-1930) als einer der letzten Schüler Franz Liszts in Weimar untergekommen sein, dessen Aufnahmen sich in Anthologien mit Aufnahmen von Klavierrollen finden. Verehrer von Wilhelm Furtwängler und Eduard Erdmann mögen wissen, dass beide ihr Klavierstudium bei ihm abschlossen. Als Komponist dürfte er jedoch völlig unbekannt sein. Jetzt veröffentlicht cpo zwei Aufnahmen des Deutschlandfunks aus den Jahren 2013 sowie 2018 und bricht damit Unbekanntem, aber Interessantem erneut die Bahn.
Orpheus Quartett (Streichquartett)
Peter Hörr (Violoncello)
Oliver Triendl (Klavier)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
James MacMillans "Christmas Oratorio"
Deutsche Erstaufführung mit dem Münchner Rundfunkochester und dem Chor des BR
Münchner Rundfunkorchester, Foto: Felix Broede
Mit etlichen gewichtigen Werken hat auch James MacMillan im Laufe der letzten Jahrzehnte die Gattung des Oratoriums bereichert und modernisiert. Mit seinem Christmas Oratorio legte er 2019 seine bislang umfangreichste Auseinandersetzung mit dem Thema von Jesu Geburt vor. Das 100-minütige Werk, das seit seiner (COVID-bedingt verspäteten) Uraufführung im Jahr 2021 als magnum opus im Schaffen des Komponisten gepriesen wird, vereint Liturgie und spirituelle Dichtung mit kraftvollem Chorsatz und der für den Komponisten typischen reichen, ebenso modernen wie zugänglichen Orchestrierung. [02.11.2026]
Neues Streichquartett und Neufassung der „Arctica“-Sinfonie
Lera Auerbach, Foto: Cezary Rucki
Die künstlerischen Facetten von Lera Auerbach stehen im Fokus der aktuellen „Zeitinsel“ am Konzerthaus Dortmund. Der Programmschwerpunkt beginnt am 5. November, die Komponistin präsentiert unter anderem ihr neues Streichquartett und dirigiert eine Neufassung ihrer „Arctica“-Sinfonie. Die Zeitinsel-Reihe ist eines der beliebtesten Formate am Konzerthaus Dortmund. Das seit vielen Jahren stattfindende mehrtägige Festival ist jeweils einer Persönlichkeit der Gegenwartsmusik gewidmet und stellt in Konzerten und Gesprächsrunden deren Werke und Interpretationen, aber auch traditionelle Musik in den Fokus. [02.11.2026]
Neue Oper von James Reynolds: "Die Mitternachtstür"
Auftragswerk der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf
Promomotiv Deutsche Oper am Rhein / Moritz Blumentritt
Am 14. November präsentiert die Kooperation Junge Oper Rhein-Ruhr in Düsseldorf ein neues Auftragswerk: Die Mitternachtstür nach dem Fantasy-Roman von Dave Eggers und geschrieben von Pamela Dürr (Libretto) und James Reynolds (Musik), der nach seinen Geisterrittern wieder packende Klänge für den Kampf gegen dunkle Mächte findet. Mit Geisterritter, uraufgeführt in Bonn 2017, schuf James Reynolds die erste Oper nach einem Buch von Cornelia Funke – in Librettoform gegossen von Christof Klimke. Nun kehrt der 1953 geborene US-amerikanische Komponist ins rheinische Opernrevier zurück, wiederum mit einem geisterhaften Jugendthriller als Vorlage: Die Mitternachtstür (The Lifters) von Dave Eggers schildert den Kampf eines Grüppchens jugendlicher Außenseiter gegen geheimnisvolle Mächte, die im Untergrund ihre Stadt zu unterhöhlen und auszulöschen drohen. [02.11.2026]
Renaud und Gautier Capuçon in der Philharmonie Essen
Konzert des Orchestre Philharmonique de Radio France mit Dirigent Jaap van Zweden
Cellist Gautier Capuçon, Foto: Anoush Abrar
Musikalisch sind sie Frankreichs bekanntestes Geschwisterpaar: Am Sonntag, 08. November 2026, um 17:00 Uhr sind Renaud und Gautier Capuçon mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jaap van Zweden in der Philharmonie Essen zu Gast. Die Capuçon-Brüder sind ein bisschen wie Popstars der Klassik. Und auch künstlerisch passt zwischen Renaud, den Geiger, und Gautier, den Cellisten, kein Blatt. Das führt zu außergewöhnlichen Konzerterlebnissen. Beide betrachten die Romantik als ihre musikalische Heimat. Und so wird es ein Glücksfall, wenn die zwei Brüder in Essen das Doppelkonzert von Johannes Brahms aufführen. Französisch ist auch das Orchester: Das Orchestre Philharmonique de Radio France ist die Nummer eins unter den Rundfunkorchestern im Nachbarland. [02.11.2026]
Am 2. November 2026 wäre der Dirigent Giuseppe Sinopoli 80 Jahre alt geworden. Geboren am 2. November 1946 in Venedig, studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und Medizin an der Universität von Padua. Er besuchte die Sommerkurse für Neue Musik in Darmstadt und wurde Assistent von Franco Donatoni an der Accademia >Musicale Chigiana in Siena. 1983 folgte die Ernennung zum Chefdirigent des Philharmonia Orchestra London, 1985 debütierte er mit Puccinis Tosca an der New Yorker Met und mit Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Ab 1990 war er Chefdirigent an der Deutschen Oper Berlin und wurde 1992 in gleicher Position an die Semperoper berufen. Am 2. November 2001 erlitt der Dirigent am Pult der Deutschen Oper Berlin während einer Aufführung von Verdis Aida einen Herzinfarkt und konnte trotz sofortiger notärztlicher Versorgung und Einlieferung in das Herzzentrum Berlin nicht gerettet werden. Er starb in Alter von 54 Jahren.
<h2 class="bereich">Aktuelle Meldungen</h2>
<div class="genderhinweis"><h5>Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes</h5>
<p>Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.</p></div>
<article>
<h2>James MacMillans "Christmas Oratorio" </h2>
<h3>Deutsche Erstaufführung mit dem Münchner Rundfunkochester und dem Chor des BR</h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Muenchner_Rundfunkorchester_32243_1.jpg" width="140" height="92,96" alt="Münchner Rundfunkorchester, Foto: Felix Broede" title="Münchner Rundfunkorchester, Foto: Felix Broede">
<figcaption>Münchner Rundfunkorchester, Foto: Felix Broede</figcaption>
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<p>Mit etlichen gewichtigen Werken hat auch <b>James MacMillan</b> im Laufe der letzten Jahrzehnte die Gattung des Oratoriums bereichert und modernisiert. Mit seinem <i>Christmas Oratorio</i> legte er 2019 seine bislang umfangreichste Auseinandersetzung mit dem Thema von Jesu Geburt vor. Das 100-minütige Werk, das seit seiner (COVID-bedingt verspäteten) Uraufführung im Jahr 2021 als magnum opus im Schaffen des Komponisten gepriesen wird, vereint Liturgie und spirituelle Dichtung mit kraftvollem Chorsatz und der für den Komponisten typischen reichen, ebenso modernen wie zugänglichen Orchestrierung.<br />
<b>[02.11.2026]</b></p>
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<h2>Konzerthaus Dortmund: Zeitinsel mit Lera Auerbach</h2>
<h3>Neues Streichquartett und Neufassung der „Arctica“-Sinfonie</h3>
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<img src="/images_web/Lera_Auerbach_32241_1.jpg" width="140" height="68,32" alt="Lera Auerbach, Foto: Cezary Rucki" title="Lera Auerbach, Foto: Cezary Rucki">
<figcaption>Lera Auerbach, Foto: Cezary Rucki</figcaption>
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<p>Die künstlerischen Facetten von <b>Lera Auerbach</b> stehen im Fokus der aktuellen <b>„Zeitinsel“ am Konzerthaus Dortmund</b>. Der Programmschwerpunkt beginnt am 5. November, die Komponistin präsentiert unter anderem ihr neues Streichquartett und dirigiert eine Neufassung ihrer „Arctica“-Sinfonie. Die Zeitinsel-Reihe ist eines der beliebtesten Formate am Konzerthaus Dortmund. Das seit vielen Jahren stattfindende mehrtägige Festival ist jeweils einer Persönlichkeit der Gegenwartsmusik gewidmet und stellt in Konzerten und Gesprächsrunden deren Werke und Interpretationen, aber auch traditionelle Musik in den Fokus.<br />
<b>[02.11.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32241">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Neue Oper von James Reynolds: "Die Mitternachtstür"</h2>
<h3>Auftragswerk der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf</h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Promomotiv_Deutsche_Oper_am_Rhein__Moritz_Blumentritt_32248_1.jpg" width="140" height="68,32" alt="Promomotiv Deutsche Oper am Rhein / Moritz Blumentritt" title="Promomotiv Deutsche Oper am Rhein / Moritz Blumentritt">
<figcaption>Promomotiv Deutsche Oper am Rhein / Moritz Blumentritt</figcaption>
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<p>Am <b>14. November</b> präsentiert die Kooperation <b>Junge Oper Rhein-Ruhr in Düsseldorf</b> ein neues Auftragswerk: <i>Die Mitternachtstür</i> nach dem Fantasy-Roman von <b>Dave Eggers</b> und geschrieben von <b>Pamela Dürr</b> (Libretto) und <b>James Reynolds</b> (Musik), der nach seinen <i>Geisterrittern</i> wieder packende Klänge für den Kampf gegen dunkle Mächte findet. Mit <i>Geisterritter</i>, uraufgeführt in Bonn 2017, schuf James Reynolds die erste Oper nach einem Buch von <b>Cornelia Funke</b> – in Librettoform gegossen von <b>Christof Klimke</b>. Nun kehrt der 1953 geborene US-amerikanische Komponist ins rheinische Opernrevier zurück, wiederum mit einem geisterhaften Jugendthriller als Vorlage: <i>Die Mitternachtstür</i> (The Lifters) von Dave Eggers schildert den Kampf eines Grüppchens jugendlicher Außenseiter gegen geheimnisvolle Mächte, die im Untergrund ihre Stadt zu unterhöhlen und auszulöschen drohen.<br />
<b>[02.11.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32248">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Renaud und Gautier Capuçon in der Philharmonie Essen</h2>
<h3>Konzert des Orchestre Philharmonique de Radio France mit Dirigent Jaap van Zweden</h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Gautier_Capucon_32247_1.jpg" width="140" height="93,33333333333" alt="Cellist Gautier Capuçon, Foto: Anoush Abrar" title="Cellist Gautier Capuçon, Foto: Anoush Abrar">
<figcaption>Cellist Gautier Capuçon, Foto: Anoush Abrar</figcaption>
</figure>
<p>Musikalisch sind sie Frankreichs bekanntestes Geschwisterpaar: Am <b>Sonntag, 08. November 2026, um 17:00 Uhr</b> sind <b>Renaud und Gautier Capuçon</b> mit dem <b>Orchestre Philharmonique de Radio France</b> unter der Leitung ihres Chefdirigenten <b>Jaap van Zweden</b> in der <b>Philharmonie Essen</b> zu Gast. Die Capuçon-Brüder sind ein bisschen wie Popstars der Klassik. Und auch künstlerisch passt zwischen Renaud, den Geiger, und Gautier, den Cellisten, kein Blatt. Das führt zu außergewöhnlichen Konzerterlebnissen. Beide betrachten die Romantik als ihre musikalische Heimat. Und so wird es ein Glücksfall, wenn die zwei Brüder in Essen das Doppelkonzert von Johannes Brahms aufführen. Französisch ist auch das Orchester: Das Orchestre Philharmonique de Radio France ist die Nummer eins unter den Rundfunkorchestern im Nachbarland.<br />
<b>[02.11.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/32247">»weiterlesen«</a></p>
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