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CD-Besprechung

Oh Fair To See

Globe glo 5202

1 CD • 70min • 2000

01.02.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8
Klangqualität:
Klangqualität: 8
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Das rein britische Programm dieser CD kombiniert zwei Zyklen des künstlerisch ausgereiften und kompositorisch selbstsicheren Gerald Finzi mit zwei Zyklen von Komponisten, die noch am Anfang ihrer Karriere standen - ein über weite Strecken schlichtes Werk von Ralph Vaughan Williams und Benjamin Brittens noch deutlich unselbständiges op. 11. Donald Kaasch und Peter Lockwood finden für die zumeist eher intime Atmosphäre einen Erzählton, der in sich stimmig ist. Lockwoods Klavierspiel könnte dabei detaillierter und klanglich raffinierter ausfallen. Kaaschs Tenor verfügt nur über ein begrenztes Klangfarben-Spektrum, was in diesem Fall aber nicht so sehr ins Gewicht fällt, da er den zwischen Melancholie und Ironie, Sehnsucht und zurückgehaltenem Schmerz schwankenden "Understatement"-Tonfall der Stücke (besonders bei Finzi) gut trifft. Dort, wo Kaasch allerdings in der Höhe Stimme geben muß, zeigt sich eine Tendenz zur Verengung, zur Verhärtung. Gerade die Finzi-Zyklen betreffend ist dennoch eine einnehmende Aufnahme gelungen.

Kalle Burmester [01.02.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Gerald Finzi
1Till Earth Outwears op. 19
2Oh Fair To See op. 13
Ralph Vaughan Williams
3The House of Life
Benjamin Britten
4On this Island op. 11

Interpreten der Einspielung

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