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Meldung vom 16.10.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Omer Meir Wellber statt Alan Gilbert bei der Sächsischen Staatskapelle

Alan Gilbert musste die musikalische Leitung des 3. Symphoniekonzerts der Sächsischen Staatskapelle Dresden krankheitsbedingt absagen. Für ihn übernimmt Omer Meir Wellber, Erster Gastdirigent der Sächsischen Staatsoper, die Konzerte am 20., 21. und 22. Oktober 2019 in der Semperoper. Das Programm ändert sich teilweise: Anstatt Smetanas Má vlast erklingen nun in der zweiten Konzerthälfte Sergej Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen und Dmitri Schostakowitschs sechste Symphonie. Bartóks zweites Violinkonzert mit dem griechischen Geiger Leonidas Kavakos wird beibehalten.

Sein zweites Violinkonzert komponierte Béla Bartók zwischen 1937 und 1938 für den ungarischen Geiger Zoltán Székely. Äußerlich noch an klassischen Formen orientiert, spielt Bartók mit Kontrasten und Stimmungen und den Möglichkeiten einer Melodie mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen«, wie sie Arnold Schönberg vorantrieb. In Dresden wird der in Athen geborene Geiger Leonidas Kavakos seine Interpretation des Werks vorstellen. Kavakos, der bereits im April 2004 mit Barbers Violinkonzert sein Debüt bei der Staatskapelle gab, gastiert bei den renommiertesten Orchestern weltweit. Als Exklusiv-Künstler von Sony Classical spielte er zuletzt Beethovens Violinkonzert in der Doppelrolle als Solist und Dirigent ein.

Für die kurzfristig übernommenen Konzerte wählte Omer Meir Wellber außerdem eine eher selten aufgeführte Symphonie Dmitri Schostakowitschs: 1939 in Leningrad uraufgeführt, hinterließ die rumpfartig, da ohne echten« Kopfsatz stehende Sechste eher Verwirrung beim Fachpublikum. Am großen Vorbild Mahler orientiert, herrsche in der Symphonie eine Musik nachdenklicher und lyrischer Ordnung vor«, so der Komponist. Wellber stellt der dennoch besonders für ihren Finalsatz gefeierten Sechsten Sergej Prokofjews kurze Ouvertüre über hebräische Themen« voran. 1919 in den USA als Gelegenheitswerk entstanden, orchestrierte Prokofjew das Sextett aufgrund des großen Erfolgs später selbst für Kammerorchester.

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