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Meldung vom 13.09.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

„Nachspielzeit“ für Telemann

Telemann-Wochenende mit umfangreichem Rahmenprogramm

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Vom 29. Oktober bis zum 1. November werden in der „Magdeburger Telemann- Nachspielzeit“ einige der Interpreten zu erleben sein, die zu den 25. Magdeburger Telemann-Festtagen im März erwartet wurden – einen Tag vor Beginn musste das Festival coronabedingt abgesagt werden. Der Kartenvorverkauf startet am 15. September.

Natürlich kann diese „Nachspielzeit“ die ausgefallenen 25. Magdeburger Telemann-Festtage nicht ersetzen, die 2022 nachgeholt werden sollen. Doch das Festivalwochenende im Herbst will nach langer Zeit der Konzertabstinenz signalisieren: Telemanns Musik ist in Magdeburg präsent und nun wieder in Konzerten live zu erleben.

Zu den Höhepunkten des musikalisch klangvollen Wochenendes zählen Konzerte mit dem Countertenor Andreas Scholl und Dorothee Oberlinger sowie Mitgliedern ihres Ensembles 1700, Michael Schneider und der Camerata Köln, dem jungen Ensemble „Jan Nigges & Friends“ sowie die 572. Sonntagsmusik u.a. mit Hille Perl. Zu erleben sein werden auch „Camerata Bachiensis“ (Leipzig), das Rossini Quartett Magdeburg mit Gästen, die Biederitzer Kantorei und das Ensemble KONbarock des Telemann-Konservatoriums.

Gefeierte Künstler und Ensembles

Die „Nachspielzeit“ beginnt am Donnerstag, 29.10., mit einem Konzert der „Camerata Bachiensis“, jenem Leipziger Ensemble, das sich bereits ein Jahr nach seiner Gründung den ersten Preis beim Internationalen Telemann-Wettbewerb 2013 erspielte und seitdem zu den gefragten Ensembles auf dem Gebiet der Alten Musik gehört.

Blockflötistin Dorothee Oberlinger, die im Rahmen der „Nachspielzeit“ mit dem Georg-Philipp-Telemann-Preis geehrt wird, präsentiert zusammen mit dem Countertenor Andreas Scholl erstmals ein gemeinsames Telemann-Programm, das am Freitagabend, 30.10., im AMO-Kulturhaus erklingt. Zu den herausragenden Interpreten der nächsten Generation gehören der junge Flötist Jan Nigges und die Koloratursopranistin Sibylla Elsing. Während der Zeit der Corona-Pandemie kam Jan Nigges u.a. in Online-Wohnzimmerkonzerten mit Freunden zusammen, aus der eine Formation hervorgegangen ist, die nun erstmals mit einem von Nigges moderierten Konzert in Magdeburg zu erleben ist.

Der renommierte Blockflötist Michael Schneider tritt in der „Telemann-Nachspielzeit“ gleich zweimal auf: Am Sonnabend musiziert er gemeinsam mit dem Rossini Quartett Magdeburg Werke von Telemann und Bach. Gemeinsam mit „Camerata Köln“, einem der am längsten bestehenden Ensembles in der „Alte-Musik-Szene“, bestreitet er zudem das Abschlusskonzert am Sonntagnachmittag im Gesellschaftshaus.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Begleitet werden die sechs Hauptkonzerte von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Die Überlieferung der Werke Telemanns – Perspektiven der Forschung“ wird ebenso nachgeholt wie die Junior-Masterclass für Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums mit Prof. Dorothee Oberlinger. Außerdem erklingt Telemanns Kantate Trauret, ihr Himmel im Gottesdienst am Sonntag in der Nicolaikirche, interpretiert von Solisten, dem Kammerchor der Biederitzer Kantorei und dem Ensemble KONbarock unter der Leitung von KMD Michael Scholl.

Unterhaltsam Wissen über Telemann aneignen können sich Interessierte beim Stadtrundgang „Die Telemannstadt Magdeburg“ der Tourist-Information sowie in der bis zum 1.11. geöffneten interaktiven Ausstellung „Hör mal, Telemann!” im Gartenhaus des Gesellschaftshauses im Klosterbergegartens.

Tickets sind ab dem 15. September online, per E-Mail oder telefonisch über das Kartenbüro der Telemann-Nachspielzeit erhältlich!

Hotline Tel +49 (0) 341 14 990 758, Mail: karten@telemann-festtage.de

www.telemann.de

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