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Meldung vom 19.07.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Open-Air-Konzert in Berlin: A Tribute to Ennio Morricone

Antrittskonzert von Hansjörg Schellenberger als Chefdirigent der Berliner Symphoniker

Am 1. August um 17.00 Uhr ist es so weit: Hansjörg Schellenberger betritt das Podium der Parkbühne Wuhlheide, um sein offizielles Antrittskonzert als Chefdirigent der Berliner Symphoniker zu eröffnen. Zwar konnte das musikinteressierte Publikum schon vor einigen Wochen miterleben, wie sich der „Neue“ mit dem überaus renommierten Orchester versteht, als nämlich im Flusspferdhaus des Berliner Zoos eine bunte klassische Blütenlese zu einer beschwingten OverTiere arrangiert wurde; jetzt aber gibt es die Berliner Symphoniker live und im Breitwandformat – als Hommage an Ennio Morricone, einen der erfolgreichsten und originellsten Filmkomponisten des 20. Jahrhunderts, der in mehr als 500 „Soundtracks“ eine im wahrsten Sinne des Wortes phantastische Bandbreite an den Tag gelegt und für jedes Genre, ob Western oder Krimi, Drama oder Komödie, immer den richtigen Ton getroffen hat.

Nicht nur für Cinasten

Dabei war Ennio Morricone, der am 6. Juli 2020 mit einundneunzig Jahren in seiner Heimatstadt Rom verstarb, von Hause aus ein gestandener Avantgardist. Er hatte an der Accademia di Santa Cecilia studiert, seine Ausbildung 1956 als Schüler von Goffredo Petrassi abgeschlossen und sich in den folgenden Jahrzehnten immer wieder seiner kompositorischen Herkunft besonnen: sein Konzert für Orchester etwa, vor allem aber seine Kammermusiken können den Kreationen der „seriösen“ Kollegen durchaus das Wasser reichen, während es diesen mitnichten gelungen wäre, im Rahmen vorgegebener Drehbücher eine solche Fülle an Unerhörtem zu schaffen, wie es Morricone vermocht hat ...... weshalb es auch nur eine kleine Kostprobe sein kann, die die Berliner Symphoniker mit ihrem Chefdirigenten Hansjörg Schellenberger am 1. August auf der Parkbühne Wuhlheide geben werden. Der Clan der Sizilianer (1969) und Die Unbestechlichen (1987) melden sich zu Worte, Der Zauber von Malèna (2000) tut seine Wirkung, die Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger (1970) werden erfolgreich abgeschlossen, und natürlich fehlen auch die musikalischen Höhepunkte aus Sergio Leones legendärer »Amerika-Trilogie« nicht – die allerdings in umgekehrter Chronologie von Es war einmal in Amerika (1984) über Giù la testa (1971) zum krönenden Finale des Nachmittags führt: Wenn der Bluesmusiker Dieter Kropp zum Mann mit der Mundharmonika wird, die Sopranistin Isabell Münsch ihre hohen, geradezu jenseitigen Töne singt und der Beatboxer Daniel Mandolini die akustischen Spezialeffekte produziert – dann wissen nicht nur ausgesprochene Cineasten, was die Stunde geschlagen hat. Moderation: Matthias Keller. Weitere Informationen: www.berliner-symphoniker.de

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