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Meldung vom 12.01.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ultraschall Berlin 2022 – Festival für neue Musik

Johannes Kalitzke springt im Abschlusskonzert ür Eun Sun Kim am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin ein

Eun Sun Kim musste ihre Mitwirkung am Abschlusskonzert von „Ultraschall Berlin“ am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) am Sonntag, 23. Januar 2022 aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation bedauerlicherweise absagen. Das Dirigat übernimmt Johannes Kalitzke, der erfreulicherweise kurzfristig einspringen konnte und bereits 2017 und 2020 „Ultraschall Berlin“-Konzerte des DSO erfolgreich leitete. Das Programm mit Werken von Arne Gieshoff, York Höller, Enno Poppe und Yiran Zhao bleibt unverändert.

Der Dirigent und Komponist Johannes Kalitzke ist ein international renommierter Experte für zeitgenössische Musik. Kalitzke ist als versierter Interpret zeitgenössischer Werke regelmäßig als Gastdirigent bei Ensembles wie dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern sowie bei Orchestern wie dem DSO Berlin und den Sinfonieorchestern des NDR, des BR und der BBC zu erleben.

So 23. Januar 2022 / 20 Uhr / Haus des Rundfunks: Großer Sendesaal des rbb

„Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik“ findet vom 19. bis 23. Januar 2022 mit seiner 24. Ausgabe statt. Das Programm des von rbbKultur und Deutschlandfunk Kultur gemeinsam veranstalteten Festivals für neue Musik ist unter ultraschallberlin.de vollständig online. Hier finden Sie auch sämtliche Informationen zu den Ticketpreisen und Verkaufsstellen. Aktuelle Informationen über den Ticketvorverkauf, die jeweils aktuellen Corona-Regelungen sind ebenfalls auf der Festivalwebsite zu finden. Aktuell wird für alle Veranstaltungen bis auf Weiteres mit 2G mit Masken- und Testpflicht geplant.

Johannes Kalitzke – Biografie

Geboren in Köln, studierte Johannes Kalitzke dort Kirchenmusik, Klavier (Aloys Kontarsky), Dirigieren (Wolfgang von der Nahmer) und Komposition (York Höller). Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes ermöglichte ihm einen Studienaufenthalt in Paris am Institut IRCAM. Dort war er Schüler von Vinko Globokar, zugleich in Köln von Hans Ulrich Humpert (elektronische Musik).

Sein erstes Engagement als Dirigent führte Johannes Kalitzke 1984 an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er zunächst als Kapellmeister, dann von 1988-90 als Chefdirigent wirkte. 1991 wurde er künstlerischer Leiter und Dirigent der von ihm mitbegründeten musikFabrik NRW (heute Ensemble Musikfabrik), des Landesensembles von Nordrhein-Westfalen.

Johannes Kalitzke ist heute als Dirigent wie als Komponist international gefragt und regelmäßig Gast bei Ensembles (Klangforum Wien, Collegium Novum Zürich, Ensemble Modern) und zahlreichen Sinfonieorchestern, u.a. denen des NDR, der BBC, des SWR, des MDR, des HR, des BR, dem DSO Berlin, sowie dem RSO Wien. Dazu kommen Opernproduktionen, u.a. an der Staatsoper Unter den Linden, der Stuttgarter Oper, der Komischen Oper Berlin, den Wiener Festwochen, der Münchner Biennale, dem Nationaltheater Mannheim, dem Theater an der Wien, dem Theater Basel und den Salzburger Festspielen. Tourneen nach Russland, Japan und Amerika sowie zahlreiche CD-Aufnahmen ergänzen seine Tätigkeit als Interpret klassischer und zeitgenössischer Musik.

Als Komponist erhielt Kalitzke wiederholt Aufträge für die SWR Donaueschinger Musiktage, das Ultraschall Berlin und die Wittener Tage für neue Kammermusik sowie von zahlreichen Rundfunkorchestern. Weiters entstand im Auftrag der Augsburger Philharmoniker im Jahr 2011 eine Stummfilm-Orchestermusik für den Film Die Weber (1927). Kalitzkes erstes Musiktheaterstück, der Bericht vom Tod des Musikers Jack Tiergarten, war Beitrag der Münchner Biennale 1996. Seine zweite Oper, Molière oder die Henker des Komödianten, eine Auftragsarbeit für das Land Schleswig-Holstein, wie auch seine dritte Oper, Inferno nach Peter Weiss, wurden am Theater Bremen uraufgeführt. Eine Oper nach dem Roman Die Besessenen von Witold Gombrowicz wurde vom Theater an der Wien 2010 uraufgeführt. Im Februar 2016 wurde seine neueste Oper Pym – nach dem Roman von Edgar Allen Poe – am Theater Heidelberg uraufgeführt.

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