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Meldung vom 14.01.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Folkwang SYMPHONY mit Antrittskonzert von Prof. Alissa Margulis

Werke von Beethoven und Strauss am 22. Januar in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden

Zum Jahresbeginn stellt sich Folkwang-Professorin Alissa Margulis mit ihrem Antrittskonzert am Campus Essen-Werden vor: Margulis, Solistin und Kammermusikerin, wurde zum Sommersemester 2019 als Professorin für Violine an die Hochschule berufen. Am 22. Januar konzertiert sie gemeinsam mit Folkwang SYMPHONY, dem Sinfonieorchester der Folkwang Universität der Künste, in der Neuen Aula. Am Pult steht der britische Dirigent und Oboist Douglas Boyd (a. G.), eines der Gründungsmitglieder des Chamber Orchestra of Europe (COE).

Der Abend beginnt mit dem Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven, sein einziges vollendetes Violinkonzert, das 1806 uraufgeführt wurde. Beethoven komponierte es für die Akademie des Geigers Franz Clement. Dieses in den nationalen und internationalen Konzertsälen häufig gespielte Stück ist auffallend sinfonisch angelegt und stellt hinsichtlich Technik und Formgefühl größte Anforderungen an den Part der Solovioline.

Es folgt die Orchestersuite Der Bürger als Edelmann op. 60 von Richard Strauss, die als Experiment das Licht der Welt erblickte: Mit dem Librettisten Hugo von Hofmannsthal brachte Strauss Molières Komödie Der Bürger als Edelmann und die tragische Oper Ariadne auf Naxos zusammen. Dem Publikum gefiel die Mischung aus Oper und Theater nicht, daher bearbeitete Strauss einzelne von ihm verfasste Stücke und schuf daraus seine Orchestersuite.

Das Sinfonieorchester Folkwang SYMPHONY besteht aus Mitgliedern aller Instrumentalklassen. Angehende Berufsmusiker erarbeiten hier Werke aller Stilepochen, und wechselnde Gastdirigenten sorgen für stets neue Erfahrungen und Akzente.

Folkwang SYMPHONY und Alissa Margulis konzertieren am Samstag, den 22. Januar, um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) über die Folkwang Kartenhotline unter 0201_4903-231, per Mail unter karten(at)folkwang-uni.de und gegebenenfalls an der Abendkasse.

Alle öffentlichen Folkwang Veranstaltungen finden derzeit nach den 2G-Regeln statt. Zuschauer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis sowie ihren Lichtbildausweis mitzuführen. Informationen zu den gültigen Einlass- und Hygienebestimmungen finden Sie unter www.folkwang-uni.de/veranstaltungen.

Biografie Alissa Margulis

In Deutschland als Tochter einer bekannten russischen Musikerfamilie geboren, studierte Alissa Margulis bereits als Jungstudentin Violine in der Klasse von Professor Zakhar Bron an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zwischen 2007 und 2011 studierte sie dann Violine (Klasse Pavel Vernikov) und Viola (Klasse Julian Rachlin) am Konservatorium Wien. Alissa Margulis schloss ihr Studium im Jahr 2011 mit einem Master im Studiengang Violine ab. Seit 2004 nahm sie an internationalen Meisterkursen und Artist Programs teil, unter anderem bei Vladimir Spivakov in Zürich, bei Augustin Dumay in Brüssel, bei Pavel Vernikov an der Scuola di Musica Fiesole in Florenz sowie bei Salvatore Accardo an der Scuola di Fiesole in Italien.

Geschätzt für ihre expressiven und emotionalen Konzerte, tritt die Kölner Geigerin zudem regelmäßig als Solistin in renommierten internationalen Konzerthäusern auf, darunter der Palais des Beaux-Arts in Brüssel, die Philharmonie in Köln, der Herkulessaal in München, die Izumi Hall in Osaka oder die Schoenberg Hall in Los Angeles. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte Alissa Margulis im Alter von sieben Jahren, als sie mit den Budapester Solisten auftrat. Dem folgten gemeinsame Konzerte mit zahlreichen Orchestern wie dem Belgischen Nationalorchester, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Beethovenorchester Bonn, dem English Chamber Orchestra, dem Prager Symphonieorchester und dem Oxford Orchestra.

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