„SWR Junge Opernstars“ am Wochenende ohne Orchester
der Dirigent Enrico Delamboye begleitet die Sänger am Flügel
Leider gibt es aktuell ein positives PCR-Testergebnis im Orchester Deutsche Radio Philharmonie, mit entsprechenden Kontaktwarnungen an die beteiligten Musikerkollegen und -kolleginnen im Umfeld. Daher können für das geplante Konzert keine Proben stattfinden und das Konzert kann nicht mit Orchester gespielt werden.DGemeinsam mit Maria Grätzel, Managerin der DRP und Karl Thumm, der beim SWR für die Produktion des Konzertes rund um den „Emmerich-Smola-Medienpreis“ verantwortlich ist, hat das städtische Referat für Kultur entschieden, das Konzert mit dem Gesangswettbewerb der „Jungen Opernstars“ statt mit Orchesterbegleitung mit Flügel für die Abonnentinnen und Abonnenten wie geplant sowohl am Samstag, 22. Januar und auch am Sonntag, 23. Januar, jeweils um 17:00 Uhr stattfinden zu lassen. Dankenswerterweise hat sich der Dirigent Enrico Delamboye bereit erklärt, die Sängerinnen und Sänger selbst am Flügel zu begleiten. „Die Pandemie erfordert von uns allen kurzfristige Reaktionen und manchmal auch kreative Lösungen. Ich bin sehr froh, dass wir den jungen Sängerinnen und Sängern ihre verdiente Chance geben können, dank der Bereitschaft unseres Dirigenten, sie am Flügel selbst zu begleiten. Für sie am Anfang des Berufslebens ist dies eine schwere Zeit. So müssen wir das Konzert nicht absagen und können auch unserem Publikum am Samstag und Sonntag noch etwas Schönes bieten“, erklärt Dr. Christoph Dammann, Leiter des Kulturreferates. Er sei auch sehr dankbar, dass der SWR ganz kurzfristig das renommierte LINOS-Saxophonquartett für dieses Konzert verpflichten konnte. Das Linos-Saxophonquartett leitet seinen Namen von dem sagenumwobenen altgriechischen Dichter und Sänger Linos ab. Es übt eine rege Konzerttätigkeit aus, die dem Ensemble nicht nur beim Publikum, sondern auch in der Kritik einen ausgezeichneten Ruf einbrachte. Internationale Konzertreisen von Russland bis Nordamerika sowie verschiedene Radioübertragungen und Fernsehproduktionen runden das Profil ab. Seit mehr als 30 Jahren unverändert in der Besetzung, konnte das Quartett seine Technik perfektionieren und im musikalischen Zusammenspiel ein differenziertes Klangbild entwickeln, das in der deutschen Ensemblelandschaft seinesgleichen sucht. Das Publikum könne an beiden Tagen über die Vergabe des „Emmerich-Smola-Medienpreises“ abstimmen, auch ein kleines Gremium des Orchesters werde am Sonntag den Orchesterpreis vergeben. Sowohl für das Konzert am Samstag als auch am Sonntag sind keine Karten mehr verfügbar.Weitere Meldungen vom 21.01.2022
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