Resümee einer bewegten Ära
Birgit Meyer zieht ein Fazit ihrer 10-jährigen Intendanz an der Oper Köln
Zum Ende der Spielzeit 2021/22 blickt Birgit Meyer nicht nur auf eine erfolgreich abgeschlossene Saison – abgesehen von 4 pandemiebedingten Absagen konnten in der Spielzeit 2021/22 alle geplanten Vorstellungen umgesetzt werden – sondern richtet ihren Blick auch in die Zukunft.
„Oper für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen, das Publikum nachhaltig zu begeistern und zu berühren, war und ist ein großes Anliegen meiner Arbeit; zu zeigen, was Oper kann und ihr größtmögliche Lebendigkeit und gesellschaftliche Relevanz zu geben, stellt das gemeinsame übergeordnete Ziel meiner Intendanz dar. Der Spielort StaatenHaus hat uns bei diesem Anliegen gefordert, aber auch gefördert. Insbesondere hat er beim Publikum Schwellenängste abgebaut und sich für viele junge Menschen als attraktiv und anziehend erwiesen. Oper, die für eine Stadtgesellschaft nachhaltig wirksam ist, muss mehr sein als nur ein Bespiel-Theater mit Gast-Weltstars“, resümiert Birgit Meyer.
„Das permanente Arbeiten in einer Ausnahmesituation, dazu die Herausforderungen der Pandemie, haben ein ausgeprägtes Miteinander an der Oper Köln entstehen lassen. Immer wieder haben wir uns die Fragen gestellt: Wer sind wir? Wofür stehen wir? Wie können wir unsere Visionen und Ziele umsetzen? Ein Prozess, der uns zu einer starken, lebendigen und gegenwartsnahen Identität geführt hat. Diese zu erhalten und eines Tages an den Offenbachplatz zu tragen, sehe ich als Notwendigkeit an, damit die Oper auch in Zukunft ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft einnimmt und dialogfähig bleibt.”
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