Baltic Sea Philharmonic: Debüt in Tallinn
Open-Air-Konzert beim Birgitta Festival in historischem Ambiente
Das Baltic Sea Philharmonic gibt am 12. August sein Debüt beim Birgitta Festival in einem Kloster im Stadtteil Pirita in Tallinn – ein Open-Air-Konzert in den historischen Ruinen. Kristjan Järvi und das Orchester werden ihre Vision von William Shakespeares berühmtem Theaterstück „Der Sturm“ (The Tempest), das er zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts schrieb, auf die Bühne bringen. Dann erklingt auch die Bühnenmusik, die Sibelius 300 Jahre später aus Shakespeares Stoff schuf, und die wegen ihres erstaunlichen Ideenreichtums als eines der Meisterwerke des finnischen Komponisten gilt. Musik von Kristjan Järvi bereichert das Konzert, darunter seine Kompositionen Midnight Sun, Aurora und Frozen Tears, die laut Järvi eine Atmosphäre „voller Fantasie, Magie, fesselnder Irrealität und Ergriffenheit“ erschaffen. Der Dirigent und die Orchestermitglieder werden sowohl den Text von Shakespeare als auch die Musik von Sibelius mit ihren Instrumenten und Stimmen interpretieren. Die Aufführung ist eine Ko-Kreation der Musiker des Baltic Sea Philharmonic gemeinsam mit ihrem Dirigenten. Im typischen Stil des Orchesters spielen sie The Tempest komplett aus dem Gedächtnis, mit fließenden Übergängen und ohne Pause. Das Konzert wird von einem speziellen Licht- und Sounddesign begleitet. Das audio-visuelle Skript wurde von Sunbeam Productions erstellt.
Rückkehr nach Estland im September
Kristjan Järvi und das Baltic Sea Philharmonic kehren am 21. September nach Tallinn zurück, die letzte Station der „Meresillad“-Tournee des Baltic Sea Philharmonic durch Deutschland und Estland (15.-21. September). Die Tournee, deren estnischer Titel übersetzt „Seebrücken“ bedeutet, steht ganz im Zeichen Estlands, das als eines der fortschrittlichsten und innovativsten nordischen Länder wie selbstverständlich zum Baltic Sea Philharmonic passt. Auf dem Tourprogramm steht Musik estnischer Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart, darunter Werke von Eduard Tubin (1905-1982) und Jaan Rääts (1932-2020) sowie von Liis Jürgens, der Harfenistin des Baltic Sea Philharmonic. Darüber hinaus wird Kristjan Järvis Bearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker als Dramatische Sinfonie aufgeführt. Damit schließt er nach Schwanensee und Dornröschen seine Trilogie von Bearbeitungen der Ballette des russischen Komponisten ab.
Baltic Sea Philharmonic – Erfolgsbilanz mit Kristjan Järvi
Seit seiner Gründung 2008, initiiert durch das Usedomer Musikfestival, realisierte das Baltic Sea Philharmonic über 110 Konzerte vor mehr als 130.000 Konzertgängern in 19 Ländern – von Europa bis in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dabei tritt das Baltic Sea Philharmonic an, die Präsentation und Aufführung von Musik im 21. Jahrhundert zu revolutionieren. Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters Kristjan Järvi strahlen die Aufführungen ansteckende Leidenschaft und Energie aus und sind Spektakel, die Klang-, Licht- und Projektionskunst, aber auch Choreografien zu einzigartigen Konzerterfahrungen verschmelzen. Mehr als das, ist das Baltic Sea Philharmonic eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt und eine Gemeinschaft von Musikern aus zehn Ländern, die ebenso mühelos geografische, wie historische Grenzen überwindet. Indem das Ensemble die ganze innovative und progressive Kraft des Nordens verkörpert, führt es dabei das traditionelle Verständnis vom Orchester weiter als je zuvor.
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