Symphonieorchester des BR ein crossmediales Programmangebot, das die musikalischen Anknüpfungspunkte zur heutigen Zeit herausstellt und zeigt, wie nah uns diese Musik noch immer ist. Konzerte, Expertengespräche, Features und Sondersendungen widmen sich den musikalischen Meilensteinen der Zwanziger; dazu kommen ein digitales Edutainment-Videoformat mit der jungen Dirigentin Erina Yashima und dem BRSO sowie eine Jazz-Videoreihe.">

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Meldung vom 20.01.2023

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

BR-Klassik: "Der wilde Sound der 20er"

Crossmediales Angebot mit den Klangkörpern des BR

Im Jahr 2023 steht bei BR-Klassik alles im Zeichen der 1920er-Jahre. Mit dem Programmschwerpunkt "Der wilde Sound der 20er" ab Februar 2023 präsentiert BR-Klassik unter anderem in Kooperation mit dem Symphonieorchester des BR ein crossmediales Programmangebot, das die musikalischen Anknüpfungspunkte zur heutigen Zeit herausstellt und zeigt, wie nah uns diese Musik noch immer ist. Konzerte, Expertengespräche, Features und Sondersendungen widmen sich den musikalischen Meilensteinen der Zwanziger; dazu kommen ein digitales Edutainment-Videoformat mit der jungen Dirigentin Erina Yashima und dem BRSO sowie eine Jazz-Videoreihe. Ein umfangreiches Online-Dossier ab 1. Februar unter br-klassik.de/20er und facettenreiche Social Media-Angebote bieten Hintergrundinformationen zur Vertiefung.

Die 1920er-Jahre stehen für Aufbruchsstimmung, Glamour, Ausschweifung, Tanz und eine blühende Wirtschaft. Gleichzeitig war das Jahrzehnt von Hoffnungslosigkeit, Angst und gesellschaftlicher Spaltung geprägt. Diese Zeit ist vergangen und wirkt doch immer wieder verblüffend nah. Mit Krieg, Pandemie, Inflation, Radikalisierung und medialem Wandel bewegen uns heute erschreckend ähnliche Herausforderungen wie vor 100 Jahren.

Krisen und technische Innovationen

Während Krisen Deutschland und Europa erschütterten, begann damals in Berlin das Zeitalter des deutschen Rundfunks. Technische Innovationen wie der Plattenspieler eröffneten neue Wege der Rezeption von Musik, die einmal mehr zum Spiegel der Zeit wurde: Neue Medien und alte Traditionen, Revolution und Beharrung, Jazz und Klassik begegneten sich. Musik fungierte in den Zwanzigern einmal mehr als gesellschaftliches Sprachrohr.

Diesem spannenden Kontext widmet sich BR-Klassik ab Februar 2023 ein ganzesm Jahr lang und öffnet dem Publikum über vier Kapitel das Fenster zu dieser Zeit. Im Februar und März 2023 bildet das Thema "Krise & Aufbruch" den Auftakt mit Radiosendungen, Videoformaten und Konzerten: Der Programmschwerpunkt startet mit einem digitalen Edutainment-Videoformat. In fünf Folgen wird jeweils ein wegweisendes Werk im Kontext der Zeit präsentiert. Die Videos erscheinen sukzessive in der ARD Mediathek bei ARD Klassik.

Die Geburtsstundes des Rundfunks

29. Oktober 1923 – ein geschichtsträchtiges Datum. Inmitten des politischen wie wirtschaftlichen Krisenjahres wurde in der Dachkammer eines Bürogebäudes am Potsdamer Platz mit der ersten Sendung der "Berliner Funkstunde" das Zeitalter des öffentlichen Rundfunks in Deutschland eingeläutet. Für die Produktion und Rezeption von Musik bot der Rundfunk ganz neue Möglichkeiten. Mein kleiner grüner Kaktus, My funny Valentine: Ohne das neue Medium Radio hätte sich die Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts nicht so breit entwickeln können, gäbe es nicht die Evergreens, die jeder auf der Straße mitpfeifen konnte. Melodien, geliebt, nachgesungen, nachempfunden, finden sich indes auch in der intimen und gesanglichen Salonkunst. Beides bietet der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra am Samstag, 21. Januar, um 20.00 Uhr im Münchner Herkulessaal, begleitet am Klavier von Max Hanft und Gerold Huber.

Saklrales Chorwerk aus dem vorrevolutionären Russland

Am 18. Februar feiert die aus Oberbayern stammende Dirigentin Julia Selina Blank im Münchner Prinzregententheater ihr Debüt beim Abonnementkonzert des BR-Chores mit Maximilian Ossejewitsch Steinbergs Passionswoche aus dem Jahr 1923 – dem letzten großen sakralen Werk in Russland nach der Oktoberrevolution. Als Schüler von Rimskij-Korsakow und Lehrer von Schostakowitsch gehört Steinberg einer Zwischengeneration an, deren Musik es heute wiederzuentdecken gilt. BR-Klassik überträgt das Konzert live im Videostream.

Am 14. März widmet sich das Schumann Quartett im Rahmen der BR-Klassik Studiokonzerte dem Jahr 1923 mit denkbar unterschiedlichen Werken von Leoš Janáček, Erwin Schulhoff und Aaron Copland. Opernübertragungen, Interpretationsvergleiche und Musikgeschichten nähern sich dem Thema im Radio unter dem Aspekt der Zwanziger; das Münchner Rundfunkorchester bringt am 29. März "Tempo, Tanz und Technik" musikalisch im Prinzregententheater München auf die Bühne – live übertragen im Radio.

Mehr Informationen und weitere Highlights zum Programmschwerpunkt "Der wilde Sound der 20er" finden Sie ab 1. Februar 2023 im Online-Dossier unter br-klassik.de/20er.

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