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Meldung vom 29.05.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Auszeichnung für das Deutsche Nationaltheater Weimar

Preis für die programmatische und künstlerische Arbeit des Musiktheaters

Die Musiktheatersparte des Deutschen Nationaltheaters Weimar ist mit dem Preis der Deutschen Theaterverlage 2024 von der Stiftung Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage (VDB) ausgezeichnet worden. Am Sonntag, 26. Mai, überreichten die Jurymitglieder Daniela Brendel und Ketan Bhatti im Großen Haus des DNT Weimar die Preisurkunde an Generalintendant Hasko Weber und die Musiktheater-Spartenleitung.

Auszeichnung abwechselnd für Musiktheater oder Schauspiel

Die undotierte Auszeichnung wird von der Stiftung VDB seit 2006 im Wechsel an ein Opern- oder Schauspielhaus vergeben, das sich in besonderer Weise für zeitgenössisches Musiktheater beziehungsweise zeitgenössische Dramatik engagiert. Mit der Verleihung des Preises der Deutschen Theaterverlage 2024 an das DNT Weimar würdigt die Stiftung VDB die programmatische und künstlerische Arbeit des Musiktheaters in den zurückliegenden Spielzeiten, insbesondere auf dem Gebiet der Neuen Musik.

Anspruchsvolles Programm

Operndirektorin Andrea Moses, Leitender Dramaturg Michael Höppner und Musikdirektor Dominik Beykirch leiten die Musiktheatersparte des DNT seit 2021 und formen seitdem mit wichtigen Uraufführungen, Wiederentdeckungen und Klassikern des Opernrepertoires das vielfältige Angebot der Sparte. Die von dem Leitungsteam neu gegründeten »Weimarer Wochenenden für aktuelles Musiktheater« gehen in diesem Jahr bereits in ihre dritte Saison und laden unter dem Titel »Passion :SPIEL – OPER FÜR ALLE!« zum Mitmachen ein.

Würdigung der Arbeit von Generalintendant Hasko Weber

Jurymitglied Daniela Brendel betonte in ihrer Laudatio, dass der Preis auch als Würdigung der Generalintendanz Hasko Webers zu verstehen sei, und bekräftigte: »Verstanden wissen will die Jury die Vergabe des Theaterpreises nach Thüringen auch als deutliches politisches Zeichen: als Zeichen gegen rechts, gegen Rassismus und Antisemitismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit jeder Art, und als Zeichen für Demokratie, Kunstfreiheit, Weltoffenheit und Empathie für alle Menschen.« Generalintendant Hasko Weber dankte dem gesamten Team des Musiktheaters für die geleistete Arbeit: »Modernes Musiktheater ist keine Selbstverständlichkeit. Es muss immer wieder gesucht, entdeckt und vor allem umgesetzt werden.«

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