Alondra de la Parra übernimmt Chefposition in Madrid
Sie wird Chefdirigentin beim Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid (ORCAM)
Die Stiftung des Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid (ORCAM) hat ihre Saison 2024/2025 vorgestellt, in der die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra erstmals als künstlerische Leiterin und Chefdirigentin fungieren wird. An der Präsentation in Madrid nahmen der Regionalminister für Kultur, Tourismus und Sport, Mariano de Paco Serrano, die Geschäftsführerin der ORCAM-Stiftung, María Antonia Rodríguez, der Chefdirigent des Coro de la Comunidad, Josep Vila i Casañas, sowie Alondra de la Parra selbst teil.
Elan und künstlerische Qualität
Paco Serrano betonte die „große künstlerische Erfahrung“ von Alondra de la Parra und ihre tiefe Verbundenheit mit dem Publikum: „Dies ist maßgeblich für die Entwicklung des ORCAM als öffentliche Einrichtung, die ihre Existenz allen Bürger:innen verdankt.“ Er fügte hinzu: „Ihre Vision wird Elan und Qualität in die musikalischen Projekte von ORCAM bringen, das dank der Vielfalt des Publikums, des hohen künstlerischen Niveaus und des sozialen Engagements bereits einzigartig in der spanischen Musiklandschaft ist.“
Vorfreude auf kommende Aufgaben
Alondra de la Parra bedankte sich für das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wird: „Ich bin mir der immensen Verantwortung bewusst, die ich übernehme, und ich tue dies mit vollem Engagement, sowohl gegenüber dem Orchester als auch dem Publikum. Ich hoffe, dass unsere Arbeit in den kommenden Jahren dazu beitragen wird, das ORCAM in jeder Hinsicht weiterzuentwickeln und einzigartige kulturelle Erlebnisse zu schaffen, die von allen Madrilen und Besuchern der Region Madrid genossen werden können. Mein Wunsch ist es, dass das Publikum begeistert ist, vibriert und die Musik in all ihren Ausdrucksformen spürt.“
Symphonik und große Chorwerke
Das neue künstlerische Programm umfasst 14 Konzerte im Auditorio Nacional de Madrid und deckt ein breites musikalisches Spektrum ab – von der Wiener Klassik über die Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Am 14. Oktober wird der Symphonische Zyklus mit Brahms' Symphonie Nr. 3 und Dvořáks Symphonie Nr. 7 in d-Moll fortgesetzt. Am 5. November werden zwei der großen Werke Mozarts aufgeführt (Messe in c-Moll und Sinfonie Nr. 31 „Paris“), und am 16. Dezember schließt das ORCAM das Jahr mit Händels „Messias“ ab.
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