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Meldung vom 13.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Uraufführung von Ondřej Adámeks ›Connection Impossible / Unmögliche Verbindung

Aufführungen bei den Bregenzer Festspielen und in der Kölner Philharmonie

In ihrem neuen performativen Musiktheater Connection Impossible / Unmögliche Verbindung blicken der tschechische Komponist und Dirigent Ondřej Adámek und der deutsche Regisseur und Autor Thomas Fiedler auf eine Menschheit, die danach sucht, mit sich selbst in Kontakt zu bleiben. Das Auftragswerk der Bregenzer Festspiele, des Ensemble Modern und der Kölner Philharmonie (KölnMusik) wird am 27. Juli auf der Bregenzer Werkstattbühne uraufgeführt und ist am 9. Oktober in einer Konzertfassung in der Kölner Philharmonie zu erleben.

Sprachlosigkeit bei emotionaler Überforderung

Ob der Tod eines geliebten Menschen, Kommunikationsverbote in Gefängnissen oder polarisierende Stimmungen, Erwartungen und Vorwürfe im politischen Diskurs: In Situationen emotionaler Überforderung fühlen sich Menschen oftmals sprachlos. An diesen Schnittstellen, an denen Kommunikation scheitert, erschwert oder verhindert wird, setzt das Musiktheater Connection Impossible / Unmögliche Verbindung von Ondřej Adámek und Thomas Fiedler an, das eigens für das Ensemble Modern konzipiert und komponiert wird. Für Bühne und Kostüm zu dieser Uraufführung zeichnet Christian Wiehle verantwortlich.

Komplexes Werk

Mit Connection Impossible / Unmögliche Verbindung erprobt Ondřej Adámek auch eine für ihn neue Art des Komponierens: Die Musiker des Ensemble Modern sind von Anfang an in den kreativen Prozess eingebunden; den Proben gingen mehrere Try-outs voraus. »Ich kenne das Ensemble Modern ganz gut«, sagt Adámek, »und hoffe, ich habe alle individuellen Fähigkeiten in meiner Partitur entsprechend berücksichtigt. Es ist aber auch klar, dass ich von ihnen auch zum Teil etwas anderes möchte als sie selbst. Manchmal muss man Musiker aus ihrer Komfortzone locken, um etwas zu erleben, was man noch nie erlebt hat. Auch deshalb waren die Try-outs sehr wertvoll.« Die Mitglieder des Ensemble Modern musizieren nicht nur auf der Bühne auf ihren jeweiligen Hauptinstrumenten, sondern auch auf ungewohnten Nebeninstrumenten. Zudem singen, sprechen und spielen sie szenisch. Ihnen zur Seite stehen die Sopranistin Tara Khozein und die Schauspielerin Hanni Lorenz. Die musikalische Leitung des Abends übernimmt Adámek selbst.

Termine:

Auftragswerk der Bregenzer Festspiele, des Ensemble Modern und der Kölner Philharmonie (Köln Musik).

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