Positive Saisonbilanz beim Nationaltheater Mannheim
Gestigene Abonnentenzahlen - Präsenz an über 50 Spielorten
Insgesamt 870 Veranstaltungen, davon mehr als 30 auswärtige Gastspiele und insgesamt über 165.000 Besucher in den vier Sparten – und das alles an über 50 höchst unterschiedlichen Spielstätten – dies ist die erfreuliche Bilanz des Nationaltheaters Mannheim für die Spielzeit 2023.24. »Wir blicken auf eine abwechslungsreiche und spannende Spielzeit zurück: Besonders positiv stimmt uns die gestiegene Zahl an Abonnements – es freut uns besnders, dass auch in Sanierungszeiten die Menschen verstärkt regelmäßig ins Theater kommen. Dabei hat sich unser Publikum auch in dieser Spielzeit wieder voll darauf eingelassen, mit uns um die Häuser zu ziehen und kam beispielweise zahlreich zum Mannheimer Sommer nach Schwetzingen und auch an besondere Spielorte, wie den Wasserturm oder das Alte Pumpwerk, um unser künstlerisches Programm zu genießen«, so der Geschäftsführende Intendant Tilmann Pröllochs.
Erfolgreiche Opernsaison
Die erfolgreichste Opernproduktion im Rosengarten war auslastungsmäßig Puccinis Turandot, die fünf Mal in konzertanter Fassung unter dem Dirigat des GMD Roberto Rizzi Brignoli gespielt wurde. Besonders viel Publikum (5154) kam zu den insgesamt sechs Vorstellungen der Fledermaus in der Regie von Stephanie Schimmer. Die Auslastung der Opernstudio-Produktion Rita (5 Vorstellungen) war die beste in der Alten Schildkrötfabrik, die meisten Besucher zog Yona Kims Inszenierung Ariadne auf Naxos an (2605 Besucher, 7 Vorstellungen). Im Schlosstheater Schwetzingen war Don Giovanni die am meiste besuchte Produktion mit der höchsten Auslastung (3880 Besucher). Lorenzo Fioronis Inszenierung des Boris Godunow lockte in acht Vorstellungen die meisten Zuschauer in den Pfalzbau (4620), die höchste Auslastung war dort in den sechs Vorstellungen der Carmen zu verzeichnen. Auf großes Interesse stieß auch das Format »Opern-Shots«, mit dem das Nationaltheater Bars und Kneipen in Mannheim mit szenischen Songs bespielt. Zu den Besonderheiten der Saison 2023.24 zählt außerdem die SWR Aufnahme der Uraufführung der Oper Dark Fall des Komponisten Hans Thomalla.
Zu den Opernproduktionen kommen die Produktionen im Schauspiel, dem Tanz und die Vorstellungen des Jungen Nationaltheaters. Das Schauspiel erhielt auch in dieser Spielzeit eine Reihe von Auszeichnungen und Einladungen zu namhaften Festivals.
Ausblick
Die Spielzeit 2024.25 beginnt am 15. September mit dem Theaterfest ab 13 Uhr am Alten Kino Franklin. Am 12. Oktober 2024 öffnet OPAL, die Oper am Luisenpark, als feste Interimsspielstätte für die Sparten Oper und Tanz in der Mannheimer Oststadt (»Oktoberfestplatz«) ihre Pforten. Während der Sanierungsphase des Spielhauses am Goetheplatz präsentiert das Nationaltheater hier ein abwechslungsreiches Opern- und Tanzprogramm auf großer Bühne. Somit wird nach dem Alten Kino Franklin die zweite Eigenspielstätte des Nationaltheaters im Zuge der Sanierung in Betrieb genommen.
Die Theaterkasse ist während der Sommerpause von 12. bis 24. August geschlossen, darüber hinaus ist sie durchgängig geöffnet (Mo–Sa, 11–18 Uhr, telefonisch: Mo–Fr, 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr).
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