Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 28.11.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

„Mosaiken“ – Eine besondere Kammermusikreihe kehrt zurück

Lehrende und Studierende der HfM Detmold mit Werken von Barber, Gubaidulina und Martinů

Kammermusik neu entdecken: Bereits zum neunten Mal laden Lehrende und Studierende der Hochschule für Musik Detmold zu zwei Abenden in den Brahms-Saal ein. Unter der Leitung von Violoncello-Professor Alexander Gebert entstand die Reihe „Mosaiken“ mit dem Ziel, in gemischten Ensembles zu musizieren und neues Repertoire zu erforschen. Auch 2024 bleibt dieses Konzept lebendig und innovativ. Am ersten Adventswochenende, den 30.11. und 01.12., erwartet das Publikum ein Programm, das Werke des 20. Jahrhunderts in den Fokus rückt.

Vielfalt der kammermusikalischen Besetzungen

Zu den ausgewählten Stücken gehört Samuel Barbers Dover Beach op. 3 für Bariton und Streichquartett – eine Gedichtvertonung, die zeigt, dass Barber ursprünglich eine Karriere als Bariton erwogen hatte. Arnold Bax’ Elegiac Trio für Harfe, Flöte und Viola ist von keltischer Musik inspiriert und bringt diese Einflüsse zum Klingen. In Sofia Gubaidulinas Fünf Etüden für Harfe, Kontrabass und Schlagzeug entfalten sich fünf Charakterstücke, die stilistische Grenzen sprengen. Bohuslav Martinůs Nonett Nr. 1 thematisiert die Sehnsucht des tschechischen Komponisten nach seiner verlorenen Heimat.

Charakteristische Werke

Ein weiteres Highlight ist die Musik von Aram Chatschaturjan und Rudolf Matz. Letzterer war Cellist und komponierte zahlreiche Werke für sein Instrument in verschiedenen Besetzungen. Im Konzert erklingt sein Violoncelloquartett in d-Moll. Chatschaturjans Trio für Klarinette, Violine und Klavier verbindet schlichte, orientalisch gefärbte Themen mit improvisatorischen Elementen.

Das Programm wird durch Kompositionen von Alexandre Tansman, Edwin York Bowen und Mario Castelnuovo-Tedesco ergänzt. Letzterer komponierte seine Sonatina op. 205 ursprünglich für Flöte und Gitarre. In diesem Konzert wird sie in einer neuen Besetzung für Flöte und Marimbaphon zu hören sein. Die Vielfalt der ausgewählten Werke zeigt nicht nur ein breites Spektrum an kammermusikalischen Besetzungen, sondern spiegelt auch die Spielfreude und das Entdeckerherz der Musizierenden wider.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Der erste Abend beginnt um 19.30 Uhr, der zweite um 18.00 Uhr.

Weitere Meldungen vom 28.11.2024

[28.11.2024] Neues Leitungsduo für das Kunstfest Weimar

Verantwortlich sind ab 2026 Katharina Germo und Juliane Hahn

[28.11.2024] „Mosaiken“ – Eine besondere Kammermusikreihe kehrt zurück

Lehrende und Studierende der HfM Detmold mit Werken von Barber, Gubaidulina und Martinů

[28.11.2024] Jubiläum: 60 Jahre "Hänsel und Gretel"

Winterliche Tradition an der Staatsoper Hannover

[28.11.2024] Weihnachten im Gasteig HP8

Heiligabend in der Isarphilharmonie

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige