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Meldung vom 03.02.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Junge Deutsche Philharmonie: Große Frühjahrstournee

Jubiläumstournee mit Dirigent Roderick Cox

Die Junge Deutsche Philharmonie setzt ihre Jubiläumssaison im Frühjahr 2025 mit einer besonderen Zusammenarbeit fort: Zum ersten Mal steht der international gefeierte Dirigent Roderick Cox am Pult, Gewinner des Sir Georg Solti Wettbewerbs 2018. Der Dirigent, der in Berlin lebt, verkörpert mit seinem Engagement für Nachhaltigkeit, Bildung und Inklusion eine neue, inspirierende Generation von Musikerinnen und Musikern – Werte, die auch die Arbeit der Jungen Deutschen Philharmonie prägen. Einen weiteren Höhepunkt der Frühjahrstournee bildet das Debüt des österreichischen Weltklasse-Cellisten Kian Soltani.

Erstmals musiziert auch der renommierte RIAS Kammerchor aus Berlin mit dem Orchester. Die Frühjahrstournee führt das bedeutendste Studierendenorchester des deutschsprachigen Raums in namhafte Konzerthäuser wie die Philharmonie Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg und erstmals seit Jahren wieder nach Norditalien. Damit knüpft die Junge Deutsche Philharmonie an ihre bisherigen Jubiläumsstationen in der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie Essen, dem Stadtcasino Basel und dem Kurhaus Wiesbaden an.

Werke von Strawinsky, Dvořáks und Berio

Pünktlich zum Frühling: Strawinskys Meisterwerk Le sacre du printemps, mit seiner rhythmischen Kraft und den sich zyklisch wiederholenden Motiven, bildet das verbindende Element und setzt den thematischen Rahmen der beiden Programme, die während der Tournee präsentiert werden. In Ludwigsburg und Norditalien erklingt ein weiteres Highlight: Antonín Dvořáks legendäres Cellokonzert h-moll, Opus 104, ist eines der bedeutendsten Werke überhaupt für dieses Instrument. Das österreichische Ausnahmetalent Kian Soltani bringt es gemeinsam mit dem Orchester als innigen und melancholischen Kontrapunkt zum Leben.

Luciano Berios avantgardistische Sinfonia für 8 Singstimmen und Orchester steht im Zentrum der Konzerte in Berlin und Hamburg. Mit seiner Collagetechnik und der Verschmelzung von Orchestermusik und menschlicher Stimme bricht Berio mit traditionellen Formen und erschafft ein facettenreiches und klanglich experimentelles Werk. Der dritte Satz, in dem Berio eine Vielzahl musikalischer Zitate und Textfragmente zu einer dichten und komplexen Komposition vereint, gilt dabei als Höhepunkt des Stücks. Der RIAS Kammerchor, dessen internationales Renommee ihm vorauseilt, wird in diesem Werk in einen Dialog mit der Jungen Deutsche Philharmonie treten. Eröffnet wird das Konzert mit Missy Mazzolis Sinfonia (for Orbiting Spheres), einer Auftragskomposition des LA Philharmonic, das komplexe Rhythmen und barocke Verzierungen in einem dynamischen Wechsel zwischen sanften und energischen Passagen zusammenbringt.

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