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Meldung vom 17.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die neue Spielzeit 2026/27 des Staatstheaters am Gärtnerplatz München

Neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett

Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte das Programm der Saison 2026/2027 vor. Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner präsentierten neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett. Als besonderes Highlight wurde für den 15. Mai 2027 der erste Münchner Opernball im Gärtnerplatztheater angekündigt – ein Fest für die Musik, die Kunst und das Leben unter dem Motto »Vive la Belle Époque!«.

»Ihr Vertrauen in unsere Vorstellungen und Ihre Liebe zu unserem Haus verdienen ein herzliches Dankeschön.«, wendet sich Staatsintendant Josef E. Köpplinger an das treue Publikum seines Hauses. Er ergänzt: »Die hohe Auslastung von abermals rund 98 % ist uns mehr als Freude. Sie darf uns jedoch nicht jene notwendige Hinterfragung ersparen und kein Risiko scheuen lassen, neben gewohnten Sichtweisen Neues und Altes in neuer Deutung zu bringen.«

Die Neuproduktionen der Spielzeit 2026/2027

Die erste Premiere der Saison wird am 16. Oktober die Oper »Die Reise nach Reims« von Gioachino Rossini sein. Regie führt Dirk Schmeding, der zuletzt Der Liebestrank am Haus inszenierte. Die musikalische Leitung hat Enrico Lombardi inne. Es folgt am 20. November die turbulente Operette Die Landstreicher von Carl Michael Ziehrer in der ersten Regiearbeit von Christiane Lutz am Gärtnerplatztheater. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Brandstätter, Erster Kapellmeister und Stellvertretender Chefdirigent.

Musical und Ballett

Mit dem Musical »Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl« von Thomas Zaufke nach dem Erfolgsroman von Judith Kerr ist am 9. Dezember auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters die erste Uraufführung der Spielzeit zu erleben. Tristan Braun führt erstmalig am Haus Regie, die musikalische Leitung hat Kapellmeister Andreas Partilla inne.

In Far West machen Mattia Russo und Antonio De Rosa, die Choreografen des Künstlerteams KOR'SIA, die unendliche Weite Amerikas spürbar und spielen in ihrer Ballett-Uraufführung zu bekannten Western-Melodien mit den Klischees des Wilden Westens. Premiere ist am 29. Januar, es dirigiert Eduardo Browne.

Französiche Opernklassiker

Am 5. März 2027 folgt in der Regie von Herbert Föttinger die Oper Romeo und Julia von Charles Gounod zur Aufführung. Die Musikalische Leitung übernimmt der Chefdirigent des Hauses, Rubén Dubrovsky. Mit Lakmé von Léo Delibes präsentiert das Gärtnerplatztheater ab dem 27. März einmal mehr ein Belcanto-Meisterwerk in einer halbszenischen Aufführung. Der Puppenkünstler Nikolaus Habjan führt zusammen mit dem von ihm kreierten Professor Julius Bienenzeisel geistreich und kompetent durch die abenteuerliche Handlung, es dirigiert Sébastien Rouland, die szenische Gestaltung verantwortet Chefassistent Alexander Kreuselberg.

Eurooäische Erstaufführung des Musicals »Finding Neverland«

Mit Spannung erwartet inszeniert Staatsintendant Josef E. Köpplinger die Europäische Erstaufführung des Musicals Finding Neverland von Gary Barlow und Eliot Kennedy mit Premiere am 16. April. Die Co-Regie und Choreografie übernimmt Adam Cooper, die musikalische Leitung Andreas Partilla.

Richard Strauss und Hugo von Hoffmannsthal gelang mit Ariadne auf Naxos eine humorgewürzte, rauschende Feier der Liebe und der Musik zu den Grundthemen Eros und Thanatos. Premiere der Oper in der Regie von Staatsintendant Josef E. Köpplinger ist am 18. Juni, die musikalische Leitung hat Michael Balke, Erster Gastdirigent des Gärtnerplatztheaters, inne.

Ballett-Uraufführung von »Buenos Aires 1940«

Die letzte Premiere der Saison wird am 16. Juli das Ballett Buenos Aires 1940 in der Choreografie von Karl Alfred Schreiner sein. Nach Berlin 1920 und Chicago 1930 der dritte Teil seiner tänzerischen Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhundert. Die Uraufführung wird von Rubén Dubrovsky dirigiert.

Die Spielzeitpremieren der Saison 2026/2027 Im Repertoire zeigt das Gärtnerplatztheater die große Bandbreite des Musiktheaters mit Produktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Tanz. Die erste Vorstellung der Spielzeit 2026/2027 wird am 20. September die Oper »La traviata« von Giuseppe Verdi sein. Es folgen ab dem 25. September weitere Vorstellungen des Musicals Les Misérables, für welches dem Theater auch für diese Spielzeit erneut die Verlagsrechte eingeräumt wurden. Zudem darf sich das Publikum auf weitere Vorstellungen von My Fair Lady sowie La Cage aux Folles freuen. Mit den Opern Der Liebestrank, Hänsel und Gretel, Figaros Hochzeit, Die Zauberflöte sowie Fürst Igor und Der Besuch der alten Dame ist große Vielfalt geboten.

Operette und Dancsoap

Im Genre Operette finden sich Vorstellung der Produktionen Drei Männer im Schnee, Der Graf von Luxemburg, Die lustige Witwe, Die Fledermaus sowie Candide und Im weißen Rössl auf dem Spielplan, letztgenannte mit einem Sing-along am 27. Mai 2027. Vervollständigt wird die Saison mit den Ballettproduktionen Strawinsky in Paris sowie Aschenbrödel und Rock to Heaven. Zudem sind die kultige Dancesoap Minutemade und Sparks wieder im Programm. Die Mitglieder des Opernstudios präsentieren ab dem 8. Juli auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters Leonard Bernsteins Opern-Einakter Trouble in Tahiti in der Regie von Fleur Snow als Finale ihres zweijähriges Mentoringprogramms.

Das Open-Air-Konzert auf dem Gärtnerplatz bildet dann bei kostenfreiem Eintritt am 18. Juli 2027 einen sommerlichen Abschluss der Saison.

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