Lied-Duo gewinnt 1. Internationalen Fanny-Hensel-Wettbewerb
Die beiden Finalkonzerte mit jeweils vier Duos aus vier Kontinenten fanden am 25. April 2026 statt
Beim weltweit ersten und einzigen Wettbewerb für Lied-Duo mit Fortepiano, der ausschließlich dem Werk von Fanny Hensel gewidmet ist, dem Fanny-Hensel-Wettbewerb, hat das Duo George Clark (Großbritannien), Bariton, und Rachel Doubijanski (Deutschland) den 1. Preis gewonnen. Benedetta Zanotto, Sopran, und Axel Trolese aus Italien wurden mit dem 2. Preis ausgezeichnet, das Duo Convivium (Lucia Boisserée, Sopran, Tung-Han Hu) aus Deutschland/Taiwan erhielt den 3. Preis. Die Publikumspreise gewannen das deutsche Duo Johannes Arzt, Bariton, und David Höppner (Abstimmung vor Ort) sowie das Duo Verheij & Sorotokin (Jasperina Verheij, Sopran, und Agata Sorotokin), Niederlande/USA, per Online-Abstimmung. Die Preisverleihung fand am Abend des 25. April nach den beiden Finalkonzerten auf Schloss Weißenbrunn in Franken statt.
Erster internationaler Fanny Hensel-Wettbewerb für Lied-Duo
Pia Praetorius, die Künstlerische Leiterin der Stiftung Schloss Weißenbrunn und Jury-Vorsitzende erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir – die Stiftung Schloss Weißenbrunn – den ersten Internationalen Fanny-Hensel-Wettbewerb für Lied-Duo mit Fortepiano ausgerichtet haben. Dass sich auf unsere Ausschreibung 49 Duos aus vier Kontinenten beworben haben, zeigt, wie groß das Interesse an Fanny Hensels Werk ist – und wie sehr ein Wettbewerb gefehlt hat, der es in den Mittelpunkt stellt. Das Finale hat unsere Erwartungen übertroffen: acht Duos mit eigenständigen künstlerischen Zugängen, die auf den originalen Hammerflügeln aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unserer Stiftung auf so hohem Niveau gemeinsam musiziert haben. Die siegreichen Duos sind Botschafter für das Werk Fanny Hensels, das viel zu lange im Schatten gestanden hat.“
Vielseitigkeit und Nuancenreichtum
Dmitry Ablogin, Mitglied der Jury, über die 1. Preisträger George Clark und Rachel Doubijanski: „Wir haben uns für dieses Duo entschieden, da sie einerseits wunderbar musikalisch zusammengearbeitet haben – sie haben sich unterstützt, wo es nötig war, und gleichzeitig einander Raum gelassen. Andererseits haben uns ihre künstlerischen Einzelleistungen überzeugt: in Rachel Doubijanskis sensiblem wie kraftvollem Fortepiano-Spiel konnten wir ihre Musikalität und intensive Auseinandersetzung mit historischen Klavieren hören. George Clarks Gesang war geprägt von Vielseitigkeit und Nuancenreichtum. Das Duo hat uns einfach berührt: emotional wie intellektuell. Am Ende war es für uns Jurierende auch eine Herzensentscheidung.“
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