OPUS KLASSIK 2026: Shortlist veröffentlicht
Zahl der Einreichungen steigt auf neuen Rekord
Die Jury des OPUS KLASSIK hat in allen Preiskategorien die Shortlists für das Jahr 2026 veröffentlicht. Mehr als 680 Einreichungen – ein neuer Rekord in der achtjährigen Historie des Musikpreises – spiegeln die beeindruckende Vielfalt, Dynamik und Aktualität der klassischen Musikszene wider. Aus einem breiten Spektrum hat die unabhängige Jury eine Auswahl herausragender Künstlerinnen und Künstler, Ensembles und Projekte nominiert, die nun Aussicht auf eine Auszeichnung mit der begehrten OPUS-Trophäe haben. Die Verleihung des OPUS KLASSIK 2026 findet am 11. und 12. Oktober 2026 in Berlin statt, das mit einem Preisträgerkonzert im Fotografiska sowie der Gala im Konzerthaus die Hauptstadt ein ganzes Wochenende ins Zeichen der klassischen Musik rückt.
Nominierte Künstler und Ensembles
Insgesamt werden Preise in 30 Kategorien vergeben – darunter etablierte Auszeichnungen für herausragende Aufnahmen ebenso wie neu definierte Kategorien, die insbesondere Spitzenleistungen im Live- und Tournee-Bereich sowie gesellschaftliches Engagement stärker würdigen. Nominiert für einen OPUS KLASSIK 2026 für Tonträger-Aufnahmen wurden Anne-Sophie Mutter, Sol Gabetta, Joyce DiDonato, Jonas Kaufmann, Alice Sara Ott, Esther Abrami, Fazil Say, Frank Peter Zimmermann und Andrè Schuen sowie Lise Davidsen, Christian Gerhaher, Benjamin Appl, Jakub Józef Orliński, Andris Nelsons, Lahav Shani, Tarmo Peltokoski, Alexander Malofeev, Nemanja Radulović, Christian Tetzlaff, Marc-André Hamelin, Yunchan Lim, Anastasia Kobekina, Alexej Gerassimez, Dieter Ammann, Max Richter, das vision string quartet, das Aurora Orchestra, das Ensemble Pygmalion und Raphaël Pichon, Céleste-Marie Roy und Sarah Willis.
Nachwuchskünstler und Konzerthäuser
In der Kategorie Nachwuchskünstler finden sich Talente wie Nicolò Foron, Sindy Mohamed, Alexander Malofeev, Leonard Schultsz, Shira Patchornik, Arvid Fagerfjäll und Sophia Schambeck. Für Leistungen im Bereich von Live-Performances und Tourneen wurden in fünf Kategorien unter anderem Lucas und Arthur Jussen, Anna Lapwood, das Ensemble Voces8 und David Garrett für ihre eindrucksvolle Präsenz auf der Bühne sowie das Gewandhaus Leipzig und das Konzerthaus Dortmund für innovative Programmgestaltung nominiert.
Sonderkategorie Musiklehrrerin, Musiklehrer des Jahres
Mit der erstmals vergebenen Sonderkategorie Musiklehrer des Jahres werden zudem die pädagogischen Grundlagen für gesellschaftliche Musikbegeisterung gezielt in den Fokus gerückt, die unter hohem persönlichem Engagement und mit großer Kreativität gelegt werden. Da diese wertvolle und oft selbstlose Arbeit von Musiklehreren deutlich mehr Sichtbarkeit verdient, hat der Beirat des OPUS KLASSIK für das Jahr 2026 diesen Sonderpreis ausgelobt, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat verliehen wird. Die gesamte Shortlist ist unter opusklassik.de veröffentlicht.
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