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Meldung vom 08.06.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Dresdner Philharmonie mit Sir Donald Runnicles in Japan und Südkore

Torunee mit elf Konzerten vom 16. bis 28. Juli 2026

Vom 16. bis 28. Juli 2026 gibt die Dresdner Philharmonie mit ihrem Chefdirigenten Sir Donald Runnicles insgesamt elf Konzerte in Japan und Südkorea. Auf den Programmen stehen Werke von Brahms, Mahler, Beethoven, Vaughan Williams, Bruch und Weber. Für Sir Donald ist die Tournee gleichzeitig seine Premiere als Dirigent in beiden Ländern. Das erste Mal gastierte die Dresdner Philharmonie 1975 in Japan, die anstehende Tournee ist bereits die siebzehnte in das ostasiatische Land, zuletzt war das Orchester mit ihrem damaligen Chefdirigenten Michael Sanderling dort zu Gast. Die Tour führt sie in bedeutende Konzertsäle Japans und Südkoreas, u. a. nach Seoul, Osaka, Yokohama und Tokyo. Das Konzert der Dresdner Philharmonie in der Suntory Hall in Japans Hauptstadt zählt sicher zu den Höhepunkten der Reise.

Repertoire-Schwerpunkt: Sinfonien von Brahms und Mahler

Mit der Vierten Sinfonie von Johannes Brahms und der Sinfonie Nr. 1 von Gustav Mahler präsentiert Sir Donald Runnicles Werke zweier Komponisten, die ihm besonders am Herzen liegen und für die er als Spezialist gilt. Brahms‘ Vierte Sinfonie hat er zuletzt beim British Festival im Herbst 2025 mit der Dresdner Philharmonie aufgeführt. Mahlers Erste dirigiert er das erste Mal beim Orchester – das Dresdner Publikum hat vor Tourneebeginn Gelegenheit, das Werk mit ihm im Kulturpalast zu hören (11. Juni 2026, 19.00 Uhr, wenige Restkarten).

Die Solisten der Konzerte

James Ehnes war bereits mehrfach Gast bei der Dresdner Philharmonie, der aus Kanada stammende Geiger wird Max Bruchs Violinkonzert Nr. 1 in Südkorea spielen. Er zählt zu den gefragtesten Geigern der internationalen Klassikszene und begeistert weltweit mit technischer Brillanz, lyrischer Ausdruckskraft und musikalischer Tiefe. Ehnes gastiert regelmäßig bei renommierten Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Als engagierter Kammermusiker ist er Künstlerischer Leiter der Seattle Chamber Music Society und Primarius des Ehnes Quartet. Seine vielfach ausgezeichnete Diskografie umfasst unter anderem zwei Grammy Awards, drei Gramophone Awards und zwölf Juno Awards. Der Kanadier ist Professor für Violine an der Indiana University und spielt die „Marsick“-Stradivari von 1715.

Masaya Kamei ist der Solist des Klavierkonzerts Nr. 5 von Ludwig van Beethoven. Der japanische Pianist (Jg. 2001) erlangte internationale Aufmerksamkeit mit dem Gewinn des Long-Thibaud-Wettbewerbs 2022 sowie dem fünften Preis beim renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2025. Er konzertiert mit bedeutenden Orchestern in Europa und Japan und debütierte bei Festivals wie La Roque d’Anthéron. Für sein virtuoses und zugleich fein nuanciertes Spiel wird er von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Kamei studierte unter anderem an der Hochschule für Musik Karlsruhe und verfolgt derzeit weiterführende Solistenstudien in Deutschland und Japan. Seine Diskografie umfasst bislang zwei vielbeachtete Alben mit Werken von Liszt, Ravel, Chopin und Saint-Saëns.

Daishin Kashimoto ist seit 2009 Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und gastiert im Rahmen der Tournee mit dem Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch bei der Dresdner Philharmonie. Als Solist und Kammermusiker wird er regelmäßig von renommierten Orchestern in die bedeutendsten Konzertsäle weltweit eingeladen. Sein Repertoire reicht von den großen klassischen Violinkonzerten bis hin zu Werken der Gegenwart. Kammermusikalisch arbeitet er mit Künstlerpersönlichkeiten wie Martha Argerich, Yuja Wang und Emmanuel Pahud zusammen. Zahlreiche preisgekrönte Einspielungen dokumentieren seine künstlerische Vielseitigkeit. Kashimoto spielt eine Guarneri-del-Gesù-Violine von 1744, die legendäre „de Beriot“.

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