Dresdner Philharmonie erhält Förderung für Modellprojekt
Vorhaben zur klimaresilienten Weiterentwicklung des Vorplatzes am Kulturpalast
Die Dresdner Philharmonie hat mit ihrem Projekt „Urban Re:set – Räume für morgen“ eine Förderzusage des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung erhalten. Das Vorhaben zur klimaresilienten Weiterentwicklung des Vorplatzes am Kulturpalast gehört zu den vier ausgewählten kommunalen Modellprojekten im gesamten Freistaat. Insgesamt waren 24 Projektideen eingereicht worden. Die Förderung in Höhe von 198.000 Euro beinhaltet Planung, Beschaffung, technische Einrichtung, Installation und Pflege der Anlage.
Für eine klimaresiliente Stadt
Gemeinsam mit der Kommunale Immobilien Dresden GmbH als Hausbetreiberin, dem COSMO Wissenschaftsforum und den Städtischen Bibliotheken Dresden entwickelt die Dresdner Philharmonie damit den Kulturpalastvorplatz zu einem Reallabor für klimaresiliente Stadtentwicklung weiter. Die planerische Umsetzung lag beim Dresdner Büro für Landschaftsarchitektur Perspektive Grün. Für die nötigen Prüfverfahren, Durchführungsgenehmigungen und weitere fachliche Beratung waren verschiedene Ämter der Landeshauptstadt Dresden involviert.
Herausforderungen durch den Klimawandel
Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden: „Mit ‚Urban Re:set – Räume für morgen‘ entsteht vor Kulturpalast ein Projekt, das Aufenthaltsqualität und Hitzeresilienz verbinden und veranschaulichen soll. Es zeigt, wie Kulturinstitutionen und Wissenschaft in Abstimmung mit Stadtverwaltung und Denkmalpflege gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln können. Dass Dresden mit dem Modellprojekt am Kulturpalast zu den vier ausgewählten Projekten in Sachsen gehört, ist eine besondere Auszeichnung für alle Beteiligten und bestätigt den innovativen Charakter des Projekts. Mein Dank gilt den beteiligten Ämtern der Landeshauptstadt, den Projektpartnern sowie der Dresdner Philharmonie, die die Initiative für dieses Vorhaben ergriffen hat.“
Auf zwei Jahre angelegtes Projekt
Realisiert und teilweise für spätere Projektstadien geplant sind modulare Begrünungselemente, temporäre Verschattung, intelligente Wassernutzung sowie weitere innovative Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessern und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Ziel ist es, Lösungen für stark versiegelte innerstädtische Räume zu entwickeln und umzusetzen, die sich auch auf andere Städte und Kommunen übertragen lassen.Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird wissenschaftlich begleitet und durch Kultur-, Bildungs- und Beteiligungsangebote ergänzt.
Mit „Urban Re:set“ knüpft die Dresdner Philharmonie an ihre bisherigen Projekte im öffentlichen Raum an und entwickelt diese konsequent weiter. Das Vorhaben zeigt beispielhaft, wie Kulturinstitutionen gemeinsam mit Wissenschaft und Bildungseinrichtungen Impulse für die nachhaltige Entwicklung urbaner Räume setzen können.
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