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Meldung vom 07.07.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Mahler Competition 2026: Jury vergibt keinen ersten Preis

Die drei Preisträger kommen aus Polen, Italien und Frankreich

Die Jury der Mahler Competition 2026 hat entschieden, in diesem Jahr keinen ersten Preis zu vergeben. Stattdessen wurde der zweite Preis an Jakub Przybycień (31, Polen) verliehen, während Sieva Borzak (29, Italien) und Simon Clausse (25, Frankreich) jeweils einen dritten Preis erhielten. Der Publikumspreis ging ebenfalls an Jakub Przybycień, der sich in einer weltweiten Online-Abstimmung durchsetzen konnte. Der zusätzliche Preis für eine Studio-Produktion mit BR-Klassik und den Bamberger Symphonikernwurde an Oliver Cope (27, Großbritannien) vergeben.

Mit der Entscheidung, keinen ersten Preis zu verleihen, unterstreicht die international besetzte Jury den außergewöhnlich hohen künstlerischen Anspruch des renommierten internationalen Dirigierwettbewerbs der Bamberger Symphoniker. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der Mahler Competition – nach 2007 – wurde kein erster Preis vergeben. Der zweite Preis der Mahler Competition 2026 ist mit 20.000 Euro dotiert, die zwei dritten Preise mit jeweils 10.000 Euro.

Jakub Hrůša, Chefdirigent und Jurymitglied:

„Wir freuen uns sehr, Jakub Przybycień bei der diesejährigen Mahler Competition mit dem zweiten Preis ausgezeichnet zu haben. Er hat die Jury über den gesamten Wettbewerb hinweg überzeugt, nicht nur im Finalkonzert, sondern auch durch seine Entwicklung, seine Musikalität, sein Potenzial und seine Arbeit mit dem Orchester. In diesem Sinne ist der zweite Preis eine sehr stimmige Anerkennung für eine herausragende Gesamtleistung."

Ein Blick auf die bisherigen Preisträger unterstreicht die internationale Bedeutung des Wettbewerbs: Bereits die erste Ausgabe 2004 gewann Gustavo Dudamel. Es folgten unter anderem Lahav Shani, Kahchun Wong und Finnegan Downie Dear, die heute international erfolgreiche Karrieren als Chef- und Gastdirigenten bei renommierten Orchestern verfolgen; zuletzt wurde 2023 Giuseppe Mengoli ausgezeichnet.

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