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Meldung vom 24.09.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Umbesetzungen in "Lucrezia Borgia" an der Bayerischen Staatsoper

Paolo Arrivabeni übernimmt das Dirigat, Michael Borth singt die Partie des Gubetta

In den Vorstellungen von Donizetis Lucrezia Borgia am 18., 21., 24. und 27. Oktober 2026 an der Bayerischen Staatsoper übernimmt Paolo Arrivabeni das Dirigat, Michael Borth singt die Partie des Gubetta anstelle von Daniel Vening und Liam Bonthrone singt die Partie des Rustighello anstelle von Granit Musliu.

Staatsoperndebüt von Bariton Michael Borth

Der Bariton Michael Borth studierte in Weimar und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Anschließend war er Mitglied des Centre de Perfeccionament Plácido Domingo in Valencia. Dort sang er u. a. Albert (Werther), Benoît (La bohème) und Il Dio (Silla). Von 2018 bis 2023 war er Ensemblemitglied des Theaters Freiburg, wo er u. a. in den Titelrollen von Eugen Onegin und Don Giovanni sowie als Conte di Almaviva (Il barbiere di Siviglia) debütierte. Gastengagements führten ihn u. a. an das Gran Teatre del Liceu, die Opéra national du Rhin, die Komische Oper Berlin, das Theater Basel und zum Rossini Opera Festival in Pesaro. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Nick Shadow (The Rake’s Progress), Macheath (Die Dreigroschenoper), Joseph de Rocher (Dead Man Walking), Papageno (Die Zauberflöte), Lescaut (Manon Lescaut), Schaunard (La bohème), Dr. Falke (Die Fledermaus) und Donner (Das Rheingold). An der Bayerischen Staatsoper debütiert er in der Spielzeit 2026/27 als Gubetta (Lucrezia Borgia).

Mit dem Werk vertraut

Der Tenor Liam Bonthrone, geboren in Schottland, studierte am Royal Conservatoire of Scotland, der Guildhall School of Music and Drama und an der Royal Academy of Music in London. Er wurde mit dem Basil A. Turner Opera Award und dem Clonter Opera Prize ausgezeichnet. Sein internationales Debüt gab er in der Partie des Bruno (I puritani) mit dem Rotterdam Operakoor. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Ferrando (Così fan tutte), Rinaldo (Armida), Don Ramiro (La Cenerentola), Conte di Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Pong (Turandot) und Tanzmeister (Ariadne auf Naxos). Gastengagements führten ihn u. a. an die Oper Köln, an die Göteborgs Operan und ans Royal Opera House Covent Garden in London sowie zu den Festivals von Glyndebourne und Erl. Von 2022 bis 2024 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und übernahm hier u. a. die Partien Rustighello (Lucrezia Borgia), Seemann (Tristan und Isolde), Oberpriester Poseidons (Idomeneo), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Gaston / Victorin (Die tote Stadt) sowie Collatino und Der Erzähler in der Opernstudioproduktion Lucrezia / Der Mond. In der Spielzeit 2026/27 wird er u. a. als Don Ramiro und Male Courtier I / Lord Darnley (Of One Blood) zu erleben sein.

International gefragter Dirigent

Paolo Arrivabeni studierte am Boito-Konservatorium in Parma/Italien Komposition bei Camillo Togni und Dirigieren bei Daniele Gatti. Bisherige Engagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser in Leipzig, Dresden, Berlin, Zürich, Wien, Venedig, Neapel, Paris, New York und Tokio sowie zum Wexford Festival. Sein Repertoire umfasst v. a. Werke italienischer Komponisten des 19. Jahrhunderts, allen voran Rossini, Donizetti und Verdi, daneben aber etwa auch Saverio Mercadantes, Darius Milhauds, Richard Wagner, Richard Strauss und Modest Mussorgski. Von 2008 bis 2017 war er Musikdirektor der Opéra Royal de Wallonie.

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