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Meldung vom 16.10.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

UA zum Saisonstart bei der Deutschen Kammerakademie Neuss

Mit der Uraufführung von Bernd Frankes ARKA eröffnet die Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein am Sonntag, den 27. Oktober, um 18.00 Uhr die Saison 2019/2020 unter Leitung von Isabelle van Keulen. ARKA – dies sind drei „Rituale“, die die chinesische Laute Pipa mit einer solistischen Oboe sowie einem von Pauke und Schlagzeug flankierten Streichorchester verbindet. Die Uraufführung der ARKA wird maßgeblich durch die NRW Kunststiftung gefördert.

Der Komponist Bernd Franke wurde 1959 in Weißenfels an der Saale geboren und wuchs in einem offenen, auch in musikalischer Hinsicht undogmatischen Elternhaus auf: Schon als Kind kam er mit Klassik, Jazz und Popmusik in Berührung, die als völlig gleichberechtigt galten. Dieses Musikverständnis prägt ihn bis heute und erklärt auch seine Freude an der Improvisation. Franke studierte an der Leipziger Musikhochschule, lernte Witold Lutoslawski kennen und korrespondierte mit Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono, György Ligeti und Hans Werner Henze, bei dem er seit den frühen neunziger Jahren auch privaten Unterricht nahm.

Von 1981 bis 1985 war er Meisterschüler an der Akademie der Künste in Ostberlin. Seit 1981 lehrt er an Universität und Musikhochschule Leipzig und seit 2003 hat er an der Leipziger Universität eine Professur für Komposition, Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Tonsatz und Analyse inne. 1998 begann seine bis heute anhaltende Reisetätigkeit nach Indien, Japan, Taiwan und vielen anderen asiatischen Ländern, verbunden mit längeren Studienaufenthalten. Seine Werke werden weltweit aufgeführt.

Die Uraufführung im Zeughaus Neuss wird durch zwei Werke von Richard Strauss umrahmt – das bezaubernde Streichsextett, mit dem Strauss sein spätes Capriccio einleitete und die Metamorphosen für 23 Solostreicher. Wie das Sextett aus Capriccio war dem greisen Komponisten dieses Andante ein inneres Bedürfnis und ästhetisches Bekenntnis zur Wiener Klassik, die ihm angesichts der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kulturdenkmäler wichtiger denn je erschien. Der vernehmliche Ausgangspunkt dieser ergreifenden Verwandlungen ist der berühmte Trauermarsch aus Beethovens Eroica – eine Klage um die Ruinen und zugleich ein Neubeginn ...

Der WDR schneidet den Konzertabend zur späteren Sendung mit!

Einführung um 17.15 Uhr mit Dr. Matthias Corvin, Konzertbeginn um 18 Uhr.

Veranstaltungsort: Zeughaus Neuss, Markt 42-44, 41460 Neuss

Einzelkarten an den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Karten-Hotline unter 02131-5269 9999 oder über das Internet unter www.deutsche-kammerakademie.de bestellt werden (zuzüglich Versandkosten).

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