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Meldung vom 14.09.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

musica viva des BR: Konzertsaison 2020/21 mit geändertem Programm

Münchner Erstaufführung von Wolfgang Rihms "Jagden und Formen"

Am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September eröffnet die musica viva, die Konzertreihe des Bayerischen Rundfunks für zeitgenössische Musik, mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie den Solisten Tabea Zimmermann und Christian Gerhaher die neue Saison. Auf dem Programm der Konzerte im Münchner Prinzregententheater stehen Werke von Wolfgang Rihm. Konzertbeginn ist um 19.00 Uhr. Ein Mitschnitt wird am Mittwoch, 7. Oktober 2020 um 20.05 Uhr auf BR-KLASSIK gesendet. Die musica viva freut sich, alle Herbst-Veranstaltungen zu einem Eintrittspreis von 15 €, ermäßigt 5 € anbieten zu können.

Neue Programme zum Saisonstart

Für den Start der musica viva Konzertsaison im September und die Konzerte im Oktober und November werden neue Programme in rund 60- bis 90-minütigen Formaten präsentiert: Das Konzert am 26. September wird am 27. September wiederholt, am 2. Oktober und 6. November werden je zwei Konzerte am selben Tag, jedoch mit verschiedenen Programmen zu hören sein.

Zur Saisoneröffnung am 26. und 27. September kommt Wolfgang Rihms einstündige Komposition Jagden und Formen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks erstmals in München zur Aufführung. An beiden Abenden sind davor Tabea Zimmermann und Christian Gerhaher zu hören, ebenfalls mit einer Münchner Erstaufführung eines neuen Werkes von Wolfgang Rihm, das erst wenige Tage zuvor, am 23. September, seine Uraufführung beim Musikfest Berlin erfährt: ein rund 20-minütiges Stabat Mater – ein Duo für Viola und Bariton.

Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Programme am Freitag, 2. Oktober und Freitag, 6. November werden je zwei rund 60- bis 90-minütige Konzerte am selben Tag, aber mit verschiedenen Programmen präsentiert: Am 2. Oktober um 18.00 Uhr folgt auf das wilde Art of Metal von Yann Robin Morton Feldmans kontemplatives The Viola in my Life, gespielt von Antoine Tamestit und sechs Musikerinnen und Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Das Finale bildet Extinction Events and Dawn Chorus der Australierin Liza Lim, ein 40-minütiges Ensemblestück, das unser Umweltverhalten thematisiert.

Im zweiten Konzert um 21.00 Uhr spielt Antoine Tamestit die Komposition Naturale von Luciano Berio. Sie wird umrahmt von zwei sehr kräftigen Ensemblewerken von Giacinto Scelsi und Iannis Xenakis. Beide Oktober-Konzerte werden von Peter Rundel geleitet.

Johannes Kaltizke leitet die Konzerte im November

Am 6. November wird im ersten Konzert um 18.00 Uhr ein 2020 entstandenes Werk für Schlagzeug solo und Ensemble von Isabel Mundry mit dem Titel Noli me tangere aufgeführt. Solist ist der Perkussionist Dirk Rothbrust. Ilya Gringolts hebt anschließend Bernhard Langs Violinkonzert REDUX aus der Taufe, in einer Fassung für Ensemble, die der Komponist für die Münchner Uraufführung konzipiert hat. Um 21.00 Uhr kommt dann in einem zweiten Konzert ein Werk des in München lebenden Minas Borboudakis zur Aufführung: Constellation für 4 Hörner, Pauken, Schlagzeug und Streicher. Frank Reinecke präsentiert Karlheinz Stockhausens Komposition In Freundschaft für ein Soloinstrument in einer Fassung für Kontrabass. Den Abend beschließt der Zyklus Vortex Temporum von Gerard Grisey. Beide November-Konzerte werden von geleitet. Weitere Informationen unter www.br-musica-viva.de

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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