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Meldung vom 21.10.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Sache Makropulos im Kontext mit Covid-19

Das Orchestre de la Suisse Romande mit einer eingespielten Version

Das Grand Théâtre de Genève und das Orchestre de la Suisse Romande geben bekannt, dass das OSR nach den neuesten gesundheitlichen Entwicklungen nicht live bei Janáček Oper Die Sache Makropulos (26. Oktober - 06. November) spielen wird. Im gegenseitigem Einverständnis aktivieren das GTG und das ORS ihren Plan B mit einer Version auf Band, die im Sommer im Grand Théâtre aufgenommen wurde.

Unter Einbeziehung der für diese Oper notwendigen großen Besetzung und der möglichen negativen Entwicklungen der Corona Pandemie hatten das GTG und das OSR in weiser Voraussicht im Juli bereits den gesamten Orchesterpart unter der Leitung von Tomáš Netopil aufgenommen. Das erlaubt den Sängerinnen und Sängern nun, sich auf der Bühne zu produzieren und live zu singen. Auch der Orchesterchef wird aus dem Orchestergraben heraus seine eigene Aufnahme dirigieren. Die Lautsprecher sind gleichfalls im Orchestergraben platziert, wo die Musiker normalerweise spielen.

Leoš Janáčeks rätselhafte und futuristische Oper Die Sache Makropulos wird zwischen dem 26. Oktober und 06. November erstmalig in Genf aufgeführt, Inszeniert von dem mehrfachen Preisträger und Regisseur Kornél Mundruczó, dessen Weltpremiere von Voyage vers l’espoir wegen Covid 19 in diesem Frühjahr verschoben werden musste. Der Regisseur bietet einen beängstigenden Thriller mit Stilmitteln des Kinos.

Die Titelrolle der Emilia Marty verkörpert die Schweizer Sopranistin Rachel Harnisch, die in dieser Produktion 2016 an der Flämischen Oper Antwerpen/Gent von der Presse gefeiert wurde. Die Lösung mit dem durch das OSR aufgenommenen Orchesterpart dürfte den kinematographischen und „science-fiction“ Charakter der Oper noch verstärken. Mit Tomáš Netopil hat ein ausgewiesener Meister des tschechischen Repertoires die musikalische Leitung übernommen.

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=v7NpgFnG_IY Interview mit Emilia Marty (Rachel Harnisch)

Grand Théâtre de Genève Die Sache Makropulos

Premiere: 26. Oktober 2020, 20.00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 26./28./30. Oktober 20.00 Uhr; 01. November 15.00 Uhr & 04./06. November 20.00 Uhr

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