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Meldung vom 18.09.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Güldener Herbst - Festival der Alten Musik in Thüringen

Vom 29.09. – 03.10.2022 in Gotha und Weimar

In zwei Wochen lädt der Güldene Herbst, das Festival Alter Musik Thüringen, unter dem Motto „Musik.Inspiration“ in die Residenzstadt Gotha mit Schloss Friedenstein und dem bezaubernden barocken Ekhof-Theater. Zur Eröffnung am 30.09. singt und spielt das französische Ensemble Chapelle Rhénane zum 350. Todestag von Heinrich Schütz Musik von Orlando die Lasso, Giovanni Gabrieli und Heinrich Schütz in der Margarethenkirche.

Während der vier Festivaltage gastieren neben der Gothaer Kantorei und Jens Goldhardt außerdem bekannte Namen der Alte-Musik-Szene wie die Sopranistin Núria Rial, das Ensemble The Present, Cembalist Jermaine Sprosse und die Mezzosopranistin Coline Dutilleul. Ein Großteil der Konzerte des Güldenen Herbst steht dieses Jahr im Zeichen von Heinrich Schütz, dessen Todestag sich zum 350. Mal jährt. So wird auch bereits das Prologkonzert am 29.09. in Weimar mit Ensemble Hofmusik Weimar und Altus Franz Vitzthum einen Blick auf Schütz‘ Schülerschar, allen voran auf Christoph Bernhard, werfen.

Das französische Ensemble La Chapelle Rhénane unter Benoît Haller eröffnet das Festival am 30.09. in der Gothaer Margarethenkirche mit einem Konzert über die italienische Mehrchörigkeit, einer der wichtigen Inspirationsquellen Heinrich Schütz‘. Gespielt wird aus dem Florilegium Portense, einer Sammlung italienischer Musik des frühen 17. Jahrhunderts, die eine ganze Generationen mitteldeutscher Komponisten beeinflusste. Das Programm des Konzerts führt von Luca Marenzio und den beiden Gabrielis bis zu Schütz‘ Psalmen Davids. Mit der ihm eigenen Klanggewalt präsentiert La Chapelle Rhénane Lehrer und Wegbegleiter auf Schütz‘ Ausbildungsweg.

Die Sopranistin Núria Rial beschreitet am zweiten Festivaltag (1.10.) in der Schlosskirche Gotha musikalisch den Weg der Monodie von ihren „Erfindern“ Caccini und Montverdi bis zu Schütz. Neukompositionen von Andreas Arend kommentieren diese zur Entstehungszeit unerhört neue Musik und schlagen einen Bogen vom frühen 17. ins 21. Jahrhundert.

In welchem Soundscape mag Heinrich Schütz aufgewachsen sein, fragt das Ensemble The Present & Hanna Herfurtner im Nachtkonzert am 1.10. Als Sohn eines Gasthof-Betreibers ist Heinrich Schütz sicherlich bereits als Kind mit Reisenden und deren Musik aus ganz Europa in Kontakt gekommen. Die Kompositionen des 16. Jahrhunderts werden durch Neukompositionen von Helga Pogatschar verbunden.

Bereits vor zwei Jahren begeisterte die Akademie für Alte Musik Berlin beim Güldenen Herbst. Im Abschlusskonzert am 3.10. im Kulturhaus Gotha wird sie die Instrumentalmusik Georg Anton Bendas der Mozarts und Haydns gegenüberstellen.Weitere Informationen unter www.gueldener-herbst.de, Karten für alle Konzerte sind unter Reservix erhältlich. Rabattierte Festivalpässe können noch bis zum 26.09. direkt über den Veranstalter bezogen werden.

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