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Meldung vom 26.09.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Das »Mahler-Projekt« an der Wiener Staatsoper

Erste Neuproduktion der Saison 2022/23

Obwohl Gustav Mahler zehn Jahre lang Direktor der Wiener Hofoper war – sein Amtsantritt jährt sich heuer zum 125. Mal – obwohl er pro Spielzeit meist über 100 Opernabende am Haus selbst dirigierte und sein Leben eindeutig dem Genre gewidmet hat, hinterließ er selbst keine Oper. Die Wiener Staatsoper wird nun, als erste Premiere der neuen Spielzeit, zwei seiner Werke, sein Opus 1, Das klagende Lied, gemeinsam mit den Kindertotenliedern zu einem szenischen Abend, zu einer »Oper« zusammenfassen: Von der Liebe Tod heißt die Produktion, Premiere ist am 29. September.

Staatsoperndirektor Bogdan Roščić:

»Darf eine Neuproduktion an der Wiener Staatsoper auch so etwas sein wie eine Hommage für eine einzelne Person? – Vielleicht nur dann, wenn es sich um jenen großen Künstler handelt, der dieses Haus mehr als jeder andere Mensch verändert, verbessert, geprägt hat: Gustav Mahler. Am 29. September werden wir uns nicht nur vor dem Publikum, sondern auch vor dem genialen Komponisten und ehemaligen Direktor der Wiener Hofoper verneigen. Wir tun das mit einem spektakulären Projekt, das Mahlers geniales Erstlingswerk Das klagende Lied mit dem berühmten Spätwerk der Kindertotenlieder zu einem Theaterabend verbindet. Was das Publikum erwartet, ist wohlgemerkt keine konzertante Aufführung, sondern ein vielschichtiges Theater-Ereignis, das durch den glühenden Mahler-Verehrer Calixto Bieito seine szenische Realisation erfährt.«

Zum Leading-Team

Am Pult steht der junge Schweizer Lorenzo Viotti, der mit Von der Liebe Tod sein Staatsoperndebüt gibt. Der erst 32jährige Viotti ist Chefdirigent der Niederländischen Philharmonie und der De Nationale Opera in Amsterdam. Mit einigen der bedeutendsten internationalen Orchester tritt er regelmäßig in den wichtigsten Konzerthäusern und bedeutendsten Opernhäusern der Welt auf.

Regisseur Calixto Bieito, selbst ein großer Mahler-Fan, führt Regie. Nach seiner Deutung der Carmen und der Neuproduktion von Tristan und Isolde in der vergangenen Saison ist dies nun die dritte Produktion des spanischen Regisseurs.

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