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Meldung vom 16.09.2023

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Marin Alsop debütiert beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin

Konzert am 01. Okt. 2023 um 20 Uhr in der Philharmonie

Am Sonntag, 1. Oktober, steht erstmals die international gefeierte Dirigentin Marin Alsop am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Geplant war das Debüt bereits im Dezember 2021, durch die Covid-Situation damals kam sie aber nicht zustande. Die in New York geborene Dirigentin studierte an der Yale University und der Juilliard School of Music in New York, war Chefdirigentin des Bounemouth Symphony Orchestra und von 2007 bis 2021 Chefdirigentin des Baltimore Symphony Orchestra. Sie dirigierte als erste Frau 2008 das Orchester der Mailänder Scala und leitete 2013 erstmals das BBC Symphony Orchestra bei der populären "Last Night of the Proms" in London.

Jedes Programm mit einem Werk einer Komponistin

Getreu dem Motto dieser DSO-Saison »Kein Konzert ohne Komponistin!« eröffnet Main Alsop den Abend mit Jessie Montgomerys Strum für Streichorchester, in dem die junge US-Amerikanerin die Energie von Folk-Idiomen erkundet. Alban Gehardt ist der Solist in Brett Deans Konzert für Violoncello und Orchester aus dem Jahr 2018. Dazu passt, dass Antonín Dvořáks berühmte Neunte Symphonie Aus der Neuen Welt das Programm beschließt.

Konzertkarten von 21 € bis 69 € für das Konzert sind online erhältlich unter www.dso-berlin.de, im Büro des DSO-Besucherservices (Charlottenstr. 56, 10117 Berlin), telefonisch unter Tel. 030 20 29 87 11 oder per E-Mail an tickets@dso-berlin.de.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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