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Hermann Winkler

Biographie

3.3.1924Der Tenor Hermann Winkler wurde in Duisburg geboren und erhielt seine Ausbildung am Konservatorium von Hannover. Am dortigen Theater trat er 1949 seub erstes Engagement an und blieb dem Theater als Ensemblemitglied bis 1955 verbunden.
1954-1958Engagement am Stadttheater von Bielefeld.
1958-1960Engagement am Opernhaus von Zürich. In den Jahren 1959-61 und 1963-64 sang er bei Bayreuther Festspielen zunächst kleinere Partien, wie den Augustin Moser in den "Meistersingern" und den jungen Seemann im "Tristan".
1964-1966In den Jahren 1964 bis 1966 sang Hermann Winkler Heinrich den Schreiber im "Tannhäuser" bei den Bayreuther Festspielen, 1965 den Steuermann im "Fliegenden Holländer".
ab 1972Regelmäßige Auftritte bei den Münchner Opernfestspielen, hier besonders in Mozart-Partien. (Don Ottavio im "Don Giovanni", Titelpartie im Idomeneo).
1976-1977Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. 1976 trat er auch bei den Salzburger Festspielen auf (Don Ottavio im Don Giovanni)
1980-1981USA-Debüt 1980 an der Oper von Chicago als Don Ottavio, 1981 Gastspiel an der Deutschen Oper Berlin, ebenfalls als Don Ottavio. 1981 wirkte er in der Uraufführung der Oper "Baal" von Friedrich Cerha bei den Salzburger Festspielen mit.
1985-1988In Zürich sang Winkler die Partie des Kaiser in "Die Frau ohne Schatten" von Richard Strauss. 1987 gastierte er an der Mailänder Scala als Herodes in "Salome" in Bologna als Loge im "Rheingold", im Italienischen Rundfunk als Ägisth in "Elektra". 1987-88 trat er am Teatro Real Madrid in "Wozzeck" und "Lulu" von Alban. Berg auf.
1989-1991In Zürich sang er den Peter Grimes in Brittens gleichnamiger Oper, an der Oper von Nizza den Tambourmajor im "Wozzeck", 1989 an der Oper von Marseille den Ägisth in "Elektra" von Strauss, 1991 am Staatstheater Hannover den Palestrina in der gleichnamigen Oper von Hans Pfitzner. Neben seiner Bühnenpräsenz war Hermann Winkler auch als Lied- und Oratoriensänger erfolgreich. Er wirkte maßgeblich beim Aufbau des Hamburger Opernstudios bei der Förderung des Sängernachwuchses mit. Zahlreiche Schallplatten dokumentieren seine künstlerische Bandbreite und Vielfalt, darunter u.a. HMV-Electrola (Gesamtaufnahme von "Arabella"), HMV ("Elektra" von Richard Strauss), Edition Schwann ("Massimilla Doni" von Othmar. Schoeck), Intercord (Krönungsmesse von Mozart), DGG (Mozarts "Idomeneo"), Decca (Tambourmajor in "Wozzeck" von Alban Berg), Wergo ("Mathis der Maler" von Hindemith).
1999Letzter Bühnenauftritt in der konzertanten Aufführung von Tristan und Isolde unter Lorin Maazel im Prinzregententheater.
2009Am 21. Januar stirbt Hermann Winkler nach kurzer, schwerer Krankheit in einer Klinik in Gauting.

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