Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonatae Violino Solo 1681

cpo 555 481-2
2 CD • 1h 51min • 2021
22.08.2022 • 9 10 9
Einerseits: Für uns ältere Herrschaften in der Kritikerriege gibt es einen Olymp von Einspielungen, die uns in unserem rezeptiven Künstlerleben (das wir ja als stellvertretende Jury des allgemeinen Publikums führen) so beeinflusst haben, dass wir dachten: „Da KANN nichts besseres mehr kommen.“Andrerseits: Ein solch statisches Bild ist mit dem steten Fluss der Kunst nicht zu vereinbaren, denn ihre Entwicklung hört nicht auf: Und dies – soweit es die Musik betrifft – nicht nur, was die Komposition angeht, sondern auch bezüglich der Interpretation.