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James Levine

Dirigent und Pianist

Biographie

1943geboren in Cincinnati, USA. Studium an der Juilliard School of Music, New York u.a. bei Rudolf Serkin.
1953Debüt als Pianist mit dem Cincinnati Symphony Orchestra.
1964Assistent von George Szell bei Cleveland Orchestra.
1971Met-Debüt in New York mit Tosca.
1973Ernennung zum Principal Guest Conductor an der Met.
1975Music Director und künstlerischer Leiter an der Met, New York.
1970Debüt an der Welsh Opera mit Adia.
1975Debüt an der hamburgischen Staatsoper mit Otello, im gleichen Jahr Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts Zauberflöte.
1982Bayreuth-Debüt mit Parsifal.
1986Ernennung zum Künstlerischen Direktor der New Yorker Met.
1999-2003Chefdirigent der Münchner Philharmoniker und Nachfolger von Sergiu Celibidache.
2004Am Montag den 19. Juli 2004, dirigierte James Levine in der Münchner Philharmonie sein letztes Konzert als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Das Programm war identisch mit demjenigen, das Bruno Walter im Jahr 1911 mir den Münchner Philharmonikern dirigierte: Gustav Mahlers Lied von der Erde (damals als Uraufführung!) und seine zweite Sinfonie. Sowohl in den Mahler-Konzerten als auch eine Woche zuvor bei der konzertanten Aufführung von Parsifal wurde James Levine vom Publikum mit "standing ovations" frenetisch gefeiert. Nach seinen ersten Konzerten 1997 mit den Münchner Philharmonikern war rasch klar, dass James Levine der absolute Wunschkandidat des Orchesters als Nachfolger des 1996 verstorbenen Generalmusikdirektors Sergiu Celibidache war. Im September 1999 begann die Amtszeit des weltweit einzigartigen Pultstars, der mit allen internationalen Klangkörpern der Welt gearbeitet hat, und aus dem europäischen Musikleben schon längst nicht mehr wegzudenken war. Prägend wirkte er vor allem durch sein langjähriges Wirken bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen. Mit den Münchner Philharmonikern dirigierte er in der Folge 117 Konzerte in München und 31 Tourneekonzerte und verhalf dem Orchester zu deutlicher internationaler Präsenz, so in den gefeierten Konzerten in der New Yorker Carnegie Hall oder beim renommierten Lucerne Festival. Mit Beginn der Saison 2004/2005 Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra. Vertragsverlängerung als Musikdirektor der Met durch Joseph Volpe um weitere vier Jahre bis 2011.
2010/2011Mit Ende der Saison verlässt James Levine das Boston Symphony Orchestra. Er muss sich aufgrund von Rückenproblemen mehreren Operationen unterziehen und pausieren.
2013Nach zwei Jahren Abwesenheit kehrt James Levine am 19. Mai für ein Konzert in die Met zurück, das er im Rollstuhl dirigiert. Mit Standing Ovations feiert ihn das Publium. In der kommenden Saison wird er drei Produktionen an der Met leiten.
2016Im April kündigt der 72-jährige James Levine aufgrund seine schweren Parkinson-Erkrankung den Rücktritt von seinem Posten als Generalmusikdirektor der Met an.
2017Im Dezember distanziert sich die Net von James Levine, der auch nach seiner Pensionierung vielfach an der New Yorker Oper dirigierte. Des geht um Missbrauchsvorwürfe von mehreren Männern, die zum Zeitpunlt des Missbrauchs Jungendliche waren.

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