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Murray Perahia

amerikanischer Pianist

Biographie

Am 19. April 2017 feierte der Pianist Murray Perahia seinen 70. Geburtstag. Er gehört seit mehr als vier Jahrzehnten zur internationalen Pianisten-Elite und ist berühmt für seine Interpretationen von Bach, Händel, Beethoven, Mozart, Scarlatti, Chopin, Schubert, Grieg und vielen anderen. Daneben ist er als Kammermusiker und Dirigent aktiv. Bereits in jungen Jahren musizierte Murray Perahia mit legendären Interpeten wie Pablo Casals, Rudolf Serkin, Clifford Curzon, Vladimir Horowitz und Benjamin Britten. Ersten Klavierunterricht erhielt er bereits ab dem dritten Lebensjahr, ab 1964 studierte er am Mannes College in seiner Heimatstadt New York. 1968 debütierte er in der Carnegie Hall und gewann 1972 als erster amerikanischer Pianist den Wettbewerb von Leeds - der Beginn seiner internationalen Karriere. 1982 wird er Codirektor des von Benjamin Britten gegründeten Festivals von Aldeburgh. 1991 zwingt ihn eine Entzündung im Daumen zum Pausieren und auch 2005-2007 macht ihm dies erneut zu schaffen. Er ist seit einigen Jahren Ständiger Gastdirigent der Academy of St. Martin in the Field, mit der er als Dirigent und Pianist auftritt und Tourneen in die USA, nach Japan und Südostasien absolviert hat. Für seine CDs hat er zahlreiche Preise erhalten und zuletzt bei Deutsche Grammophon eine viel gelobte Einspielung der Französischen Suiten von J.S. Bach vorgelegt.

Tabellarische Biographie

1947geboren am 19.4. in New York
1951Erster Klavierunterricht, später Unterricht bei Jeanette Haien, New York
1964Studium Komposition und Orchesterleitung. Klavierstudium bei Mieczyslaw Horszowski, Kammermusik bei Arthur Balsam
1968Debüt in der Carnegie Hall, rege Kammermusik-Tätigkeit. Debüt mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen.
1972Erster amerikanischer Gewinner des Leeds-Festivals, Beginn der internationalen Karriere, Vertrag mit CBS/Sony
1973-1989Zusammenarbeit mit Clifford Curzon, Peter Pears und Benjamin Britten im Rahmen des Aldeburgh-Festivals, ab 1981 als Ko-Direktor
1986Uraufführung von Brittens „Zwölf Variationen"
1991Verletzung des rechten Daumens, die ihn zu einer längeren Pause zwingt.
1999Ehrendoktorwürde der University of Leeds.
2000Ehrenmitglied des Royal College of Music und der Royal Academy in London.
2003Grammy Award als bester Solo-Instrumentalist. Am 16. November 2003 Konzert im Festspielhaus Baden-Baden mit dem Chamber Orchestra of Europe (Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart).
2004Ernennung zum "Knight Commander Most Excellent Order of the British Empire" durch Queen Elizabeth II. am 8. März in London. Allerdings wird es keinen "Sir Murray" geben - diese Ehre bleibt ausschließlich britischen Staatsbürgern vorbehalten.
In einer Mitteilung des britischen Außenministers Jack Straw heißt es: “In den 30 Jahren, die Murray Perahia auf den Konzertpodien auftritt, hat er mit seinen aussergewöhnlichen und einfühlsamen Interpretationen von Bach, Chopin und Mozart eine enorme Wirkung auf das internationale Konzertleben ausgeübt. Seine Auftritte beim Aldeburgh Festival führten zu einer Zusammenarbeit mit dem Komponisten Benjamin Britten und dem Sänger Peter Pears. Murray Perahia hat sich ebenfalls einen Namen als Dirigent gemacht, er ist Principal Guest Conductor der Academy of St. Martin in the Fields in London.”
2005Eine Verletzung am Daumen zwingt den Pianisten, 2 Jahre zu pausieren.
2007Im Dezember Bach-Aufnahme nach längerer Studio-Abstinenz.
2013Bach und Chopin bei einem Klavierabend in der Hamburger Laeiszhalle. Australien-Debüt am 1. Nov.2013 im Opernhaus von Sydney.
2015Mit der Academy of St. Martin in the Fields Aufführung aller Klavierkonzerte Beethovens in München.

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