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Komponisten: Aktuelle Infos

Giovanni Battista Pergolesi 290. Todestag

ital. Komponist


„Pergolesi kam auf die Welt, und die Wahrheit wurde geboren“ – so hieß es über Giovanni Battista Pergolesi, den Schöpfer der berühmten La serva padrona und Stabat Mater. Er hatte in seinen Opern realistische Szenen aus dem neapolitanischen Volksleben auf die Bühne gebracht. Am 16. März 2026 jährt sich sein Todestag zum 290. Mal. Um 1722 begann er am Conservatorio dei Poveri di Gesù Cristo in Neapel zu studieren, u.a. bei Francesco Durante. Seine ersten Oratorien und Opern fanden wenig Beachtung. 1732 wurde er Kapellmeister des Prinzen Stigliano in Neapel, die Aufführung der Buffo-Oper Lo Frate 'nnamorato am 28. September 1732 im Teatro dei Fiorentini brachte ihm ersten anhaltenden Erfolg. Ein schweres Erdbeben am 29. November in Neapel war der Anlass für zahlreiche Messen und Vesperkompositionen für nachfolgende Bittgottesdienste. 1735 komponierte er die ernste Oper Il Prigioniero superbo, in die er als Zwischenaktmusik das heitere Intermezzo La serva padrona einfügte. Dieses Buffo-Intermezzo, das außerordentlichen Erfolg hatte und 1752 den Pariser Buffonistenstreit auslöste, der zur Bildung der Opéra comique führte, wurde Pergolesis berühmtestes Werk. Dagegen konnten sich die darauffolgenden Opern Adriono in Siria (1734), L'Olimpiade (1735), Flaminio (1735) kaum durchsetzen. Als letztes Werk hinterließ Pergolesi ein Meisterwerk der Kirchenmusik: sein Stabat Mater. Sein Gesamtwerk umfasst neben 13 Opern auch Kammermusik (30 Triosonaten), Kantaten, Messen und Oratorien. Pergolesis starb erst 26jährig am 16. März 1736 an den Folgen einer Tuberkulosererkrankung. Er wurde im Franziskanerkloster in Pozzuoli bei Neapel beigesetzt.

»Giovanni Battista Pergolesi: Biographie und Einspielungen«

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Peter Maxwell Davies 10. Todestag

brit. Komponist und Dirigent


Der britische Komponist und Dirigent Sir Peter Maxwell Davies ist am 14. März 2016 im Alter von 81 Jahren gestorben. Er gehörte zu den führenden Komponisten Großbritanniens, sein umfangreiches Œuvre umfasst Kammer- und Chormusik, Bühnenwerke, Sinfonien, Ballettmusik und Filmmusik. Geboren am 8. September 1934 in Salford, studierte er am Manchester College of Music, sowie an der Princeton University, New Jersey, USA und bei Goffredo Petrassi in Rom. Simon Rattle brachte 1978 seine erste Sinfonie zur Urauführung, seine Oper Taverner erlebte 1976 an der Covent Garden Opera in London ihre Premiere. Als Dirigent war er über zehn Jahre lang dem Royal Philharmonic Orchestra London verbunden, ebenso dem BBC Philharmonic Orchestra. Peter Maxwell Davies lebte auf Sanday, einer der Orkney Inseln nördlich von Schottland, wo viele seiner Werke entstanden. Für das St. Mangus Festival, dessen künstlerischer Leiter er von 1976 bis 1986 war, entstand The Martyrdom of St. Mangus, für das Nash Ensemble schrieb er Seven Skies of Winter und ein Streichtrio, das ebenfalls beim Festival uraufgeführt wurde. Von 2004 bis 2014 war er „Master of the Queen′s Music“ und komponierte in dieser Funktion zahlreiche Werke für offizielle Anlässe. Seit einiger Zeit war Peter Maxwell Davies an Leukämie erkrankt, am 14. März 2016 hat er den Kampf gegen die Krankheit verloren.

»Peter Maxwell Davies: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im März

Uraufführungen im März

»Alle Porträts«

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