Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi eröffnen das Usedomer Musikfestival
Thema des diesjährigen Usedomer Musikfestivals ist Norwegen
Das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi eröffnen am Samstag, den 19. September, die 27. Ausgabe des Usedomer Musikfestivals. An Stelle des geplanten Eröffnungskonzertes des norwegischen Jazzsaxofonisten Jan Garbarek wird kurzfristig ein aus 13 Musikern bestehendes Ensemble des Baltic Sea Philharmonic zwei Konzerte (um 15 und 20 Uhr) in der UBB Lokhalle in Heringsdorf geben. Beide Konzerte finden mit geltenden Abstandsregeln und weiteren Sicherheitsvorkehrungen statt, um den COVID-19-Bestimmungen zu entsprechen. Das diesjährige Thema des Usedomer Musikfestivals ist Norwegen, aber einige norwegische Künstler können aufgrund kurzfristig verschärfter Corona-Restriktionen in Norwegen nicht zum Festival reisen. Das Baltic Sea Philharmonic spiegelt das Thema Norwegen in seinem Programm „Nordic Escapes“ mit Musik von Grieg und Jan Garbarek wider. Das Abendkonzert des Ensembles am 19. September ist bereits ausverkauft, für das Nachmittagskonzert sind noch Restkarten erhältlich.
Nordisches Erbe und Innovation
Bei den Konzerten des Usedomer Musikfestivals wird das Baltic Sea Philharmonic ein vielfältiges Programm im einzigartigen, grenzüberschreitenden Stil des Orchesters und mit einer eigenen Auffassung von Jazz aufführen. Komponisten der Vergangenheit und Gegenwart aus dem gesamten Ostseeraum werden vertreten sein, von Beethoven und Tschaikowsky bis zu Gediminas Gelgotas aus Litauen und Kristjan Järvi aus Estland. Das Publikum wird das gesamte Programm als einen ununterbrochenen Klangstrom erleben, bei dem die Stücke miteinander verwoben sind. Mit dem für das Baltic Sea Philharmonic charakteristischem Gespür für Innovation enthält die Aufführung auch elektronische Remixe von Kristjan Järvis Nebula, von dem deutschen Produzenten und Komponisten Robot Koch, sowie Midnight Mood, eine Neuinterpretation von Griegs Morgenstimmung aus seiner Peer-Gynt-Suite Nr. 1, die von Kristjan Järvi geremixt und produziert wurde. Das letztgenannte Stück wird von einer Videoproduktion des Baltic Sea Philharmonic aus seiner Reihe „Musical Chain“ begleitet. Als besondere Programmergänzung hat der in New York lebende Musiker und Komponist Gene Pritsker Jan Garbareks Brother Wind March für das Ensemble des Baltic Sea Philharmonic kurzfristig neu arrangiert, wobei Klarinette und Flöte die Saxofonpassagen des Originalstücks übernehmen.
Innovation geht online weiter mit „Musical Chain“-Videoclips
Da viele der geplanten Konzerte in den letzten sechs Monaten leider verschoben oder abgesagt wurden, waren das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi damit beschäftigt, innovative Online-Musikerlebnisse zu kreieren und zu produzieren. Die nächste Veröffentlichung in der „Musical Chain“-Remix-Videoserie des Orchesters ist „Beethoven’s Twilight“, mit von Kristjan Järvi geschriebener und produzierter Musik, basierend auf Beethovens Symphonie Nr. 5. Das Video wird ab dem 24. September auf den Social Media-Kanälen der Baltic Sea Philharmonic verfügbar sein.
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