Frauenkirche Dresden präsentiert Musikjahr 2021
Vertrag mit Artistic Director Daniel Hope wurde um 3 Jahre verlängert
Erwartungsfroh und hoffnungsvoll blickt die Frauenkirche Dresden auf das Musikjahr 2021. Über 100 konzertante und kirchenmusikalische Angebote sind geplant. Der Vertrag mit Artistic Director Daniel Hope wurde um 3 Jahre verlängert. Der Ticket-Vorverkauf startet am 18. September 2020. »Musik schenkt Zuversicht, Freude und Offenheit. Musik in der Frauenkirche schlägt überdies eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie bringt Menschen zusammen und in Verbindung mit der weltumspannenden Friedensbotschaft dieser Kirche«, erklärt Maria Noth, Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche Dresden. »Die vergangenen Monate haben verdeutlicht, wie wichtig die Begegnungen und Impulse für uns sind, die Kultur ermöglicht. Erwartungsvoll schauen wir daher auf die über 100 Angebote des Musikjahres 2021. Wir alle, die an der Planung mitgewirkt haben – allen voran Artistic Director Daniel Hope, Frauenkirchenkantor Matthias Grünert und Frauenkirchenorganist Samuel Kummer – sind getragen von der Überzeugung, dass die kreativen Ideen, die die aktuelle Situation uns allen abnötigt, am Ende zu einer entdeckungsreichen Klangreise durch das Musikjahr 2021 führen werden.«
Um zudem eine langfristige Perspektive zu eröffnen, wurde der Vertrag mit Daniel Hope als Artistic Director vorfristig um 3 Jahre verlängert. »Mit Daniel Hope haben wir einen Weltbürger, herausragenden Musiker und kreativen Kurator mit einem feinen Gespür für den besonderen Resonanzraum Frauenkirche an unserer Seite. Wir freuen uns auf viele weitere bereichernde Projekte.«
Vielfältige Verbindungen
Daniel Hope blickt gespannt auf das kommende Musikjahr. »Die neue Saison steht für mich unter dem Begriff der Verbindung: Mit Musikerinnen und Musikern aus Deutschland, Europa und Übersee, mit etablierten Klangkörpern und jungen Ensembles und einem auf die Frauenkirche zugeschnittenem Repertoire wollen wir die Botschaft der Versöhnung auf musikalisch-verbindende Weise aufnehmen und weitergeben«, erklärt Artistic Director Daniel Hope.
Die 31 von ihm kuratierten Konzerte entwickeln mit spannenden Programmen bewährte Formate weiter. So wagt das Prague Philharmonic Orchestra mit der famosen Solistin Midori den Aufbruch in die neue Welt. Ebenfalls eine Brücke gen Amerika schlagen das Leipziger Vokalensemble amarcord und Daniel Hope mit einem Programm, das zwischen Elgar und Songs aus Jazz, Musical und R&B wandelt. Mit dem jungen Pianisten Maxim Lando und dem New Century Chamber Orchestra sind weitere Gäste aus den USA zu erleben. Im Gegenzug ermöglichen die amerikanische Cellistin Alisa Weilerstein und die Trondheimsolistene europäische Klangbegegnungen. Das Zürcher Kammerorchester zeigt seine Vielseitigkeit in drei Konzerten, die neben Solist und Artistic Director Daniel Hope von Truls Mørk und Christoph Eschenbach geleitet werden. Eine Verbindung von Europa nach Asien gelingt mit der Aufführung einer Neukomposition des chinesischen Komponisten Tan Dun, gespielt vom ukrainischen Pianisten Alexey Botvinov. Der Londoner Bach Choir bringt die Freude der britischen Weihnacht nach Dresden. Weitere Informationen unter https://www.frauenkirche-dresden.de/
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