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Meldung vom 24.09.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Frauenkirche Dresden präsentiert Musikjahr 2022

Mehr als 120 Veranstaltungen schlagen den Bogen von Bach bis Schönberg

In seinem vierten Jahr als Artistic Director der Frauenkirche hat Daniel Hope 35 Programme konzipiert, die sowohl internationale Größen der Klassikwelt als auch junge Nachwuchskünstler in die Frauenkirche führen. An sechs Abenden ist er selbst zu erleben und zeigt sich dem Publikum facettenreich: schwärmerisch in einem von Mozarts Kleiner Nachtmusik ausgehenden Programm, expressiv in einem britischen Abend mit Werken von Elgar und Vaughan Williams, bewegt im Gedenken an die Reichspogromnacht. Hierfür arbeitet er mit dem Zürcher Kammerorchester einerseits und Ib Hausmann und dem Amatis Trio andererseits zusammen. Neue Welten entdeckt er mit Brixen Festival Orchestra und mit zwei Late Night-Recitals, die erstmals den Hauptkuppelraum als Konzertort nutzen.

Gastensembles und -Solisten

Hervorragende Gastmusiker deuten den Musikort Frauenkirche immer neu aus. So wagen Hugo Ticciati und das O/ModƏrnt Kammerorkester einen Brückenschlag von Beethoven zu Schönberg, Barber und Vasks. Ebenfalls epochenübergreifend ist das Programm von Maurice Steger und dem Zürcher Kammerorchester sowie ein Abend, der Leonard Bernsteins Mass mit Werken Mendelssohn Bartholdys und Duke Ellingtons zusammenbringt. Das polnische NFM Wroclaw Philharmonic verbindet die beiden Partnerstädte Wrocław und Dresden.

Darüber hinaus stehen Solisten wie Bomsori Kim, Simon Höfele und Emanuele Forni, Vokalensembles wie die King Singers und der Windsbacher Knabenchor, Klangkörper wie das Bayerische Kammerorchester, l‘arte del mondo und das Alma Mahler Chamber Orchestra sowie Dirigenten wie John Axelrod und Leo McFall für die kreative Klangvielfalt der kommenden Konzertsaison. Selbstverständlich ist auch Ludwig Güttler zu erleben; er gestaltet fünf Abende.

Musik der Jubilare Schütz und Praetorius

Kirchenmusikalisch steht das Musikjahr 2022 im Zeichen der Jubilare Michael Praetorius und Heinrich Schütz.»Diese Musik ist zeitlose Ewigkeit. In der Frauenkirche Dresden erfährt sie eine lebendige Klangauthentizität, die eine ganz neue Deutungsebene schafft«, erklärt Frauenkirchenkantor Matthias Grünert. Werke der beiden Dresdner Meister der Spätrenaissance durchziehen viele Formate – vom Gottesdienst über Geistliche Sonntagsmusiken bis hin zum Konzert. So präsentiert das Gedenkkonzert am 12. Februar eine repräsentative Werkschau mit Chorsätzen und Instrumentalmusik von Praetorius, später folgen Programme zur

Die Musik von Heinrich Schütz wird insbesondere durch die enge Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest ins Heute getragen. Klangminiaturen des Orchestronik-Künstlers Fabian Russ verschmelzen mit Texten Robert Seethalers, ein »Kaleidoskop der Klänge« greift in einer begehbaren Installation Schütz‘ Psalmen Davids auf. Am Todestag des Komponisten, der ja seine letzte Ruhestätte in der alten Frauenkirche fand, findet das Abschlusskonzert des Festjahres SCHÜTZ22 statt. Eine musikalische Brücke vom Elbflorenz in die sinnenfreudige Renaissance Venedigs baut Matthias Grünert überdies mit der Aufführung der Marienvesper des Schütz-Zeitgenossen und -Bewunderers Monteverdi.

Sonntagsmusiken und Orgelzyklus

Gewohnt vielfältig gestalten sich die 18 Programme der Geistlichen Sonntagsmusiken. Sie werden maßgeblich durch die eigenen Klangkörper – Chor und Kammerchor der Frauenkirche sowie das ensemble frauenkirche dresden – geprägt. Mit Messvertonungen von Mozart und Haydn sowie Motetten und Kantaten von Bach deuten sie musikalisch das Kirchenjahr. Als neuer musikalischer Partner gestaltet die Europachorakademie zwei Programme.

Die Kern-Orgel der Frauenkirche steht mehr als 40 Mal im klanglichen Mittelpunkt. Frauenkirchenorganist Samuel Kummer legt für das Musikjahr 2022 einen Schwerpunkt auf das Œuvre César Francks, dessen 200. Geburtstag insbesondere im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus gewürdigt wird. 14 Konzerte präsentieren das Gesamtwerk des Wegbereiters der französischen Orgelsinfonie und stellen es in eigens ausgewählte Kontexte oder Kontraste. Freuen kann sich das Publikum auf internationale Gäste wie den französischen Organisten Christophe Mantoux und die kanadische Konzertorganistin Isabelle Demers, aber auch auf außergewöhnliche Abende mit Bernhard Haas und Willibald Guggenmos. Weitere Informationen unter www.frauenkirche-dresden.de

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